„Aliens – Pflanzen und Tiere auf Wanderschaft“

21. Okt. 2011 - 18. März 2012
Eröffnung: Do. 20. Okt. 2011, 19.00 Uhr 

Die eigenständige Artenzusammensetzung verschiedener Gebiete war von jeher durch geografische, klimatische und ökologische Barrieren gekennzeichnet. Jeder Kontinent, aber auch isolierte Inseln, Seen und Gebirge, zeichnete sich durch sonst nirgends vorkommende Arten aus. Durch den weltumspannenden Gütertransport sind diese natürlichen Ausbreitungsbarrieren durchlässig geworden.
Zahlreiche Tier-, Pilz- und Pflanzenarten wurden und werden vom  Menschen – absichtlich oder unabsichtlich – in andere Gegenden transportiert, die sie aus eigener Kraft nicht  erreichen können, die sogenannten Neobiota. Einige dieser Arten haben ihre Chance genutzt und sich in ihrem neuen Areal etabliert und ausgebreitet. Die Ausstellung  im  Biologiezentrum  zeigt  die  Auswirkungen dieses weitreichenden Prozesses auf Menschen, Pflanzen und Tiere.

Zahlreiche lebende Tiere ergänzen die informative Schau aus dem Niederösterreichischen  Landesmuseum

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Niederösterreichischen Landesmuseum und dem Umweltbundesamt.

Fotos:
Asiatischer Laubholzbockkäfer (Anaplophora glabripipennis;
Fotoautor: Biologiezentrum
Platanennetzwanze (Corythucha ciliata)
Fotoautor: H.Bellmann
Tintenfischpilz (Clathrus archeri)
Fotoautor: Wikipedia
Topinambur (Helianthus tuberosus)
Fotoautor: W. Rabitsch