GeowissenschaftenMineralogie, Paläontologie, Petrographie
Die Ursprünge der geowissenschaftlichen Sammlungen gehen auf die Gründungszeit des Oberösterreichischen Landesmuseums 1833 mit namhaften Spenden von Mineralien aus dem Stift St. Peter in Salzburg und des Protektors Erzherzog Franz Karl zurück. Eine erste professionelle Betreuung erfuhr die Sammlung durch Mag. Karl Ehrlich 1841.
Seine Arbeit konzentrierte sich vor allem auf die geologische Erforschung Oberösterreichs und dem Ausbau der paläontologischen Sammlung. Dies gipfelte 1855 in dem Ankauf der Sammlung des berühmten Georg Ramsauer, k.k. Bergmeister in Hallstatt, die vor allem aus 2000 Ammoniten der Hallstätterkalke des Salzkammergutes bestand.
In dem 1895 fertiggestellten Neubau des Museums Francisco-Carolinum wurden dann unter Prof. Hans Commenda die bis dahin beträchtlich angewachsenen geowissenschaftlichen Sammlungen aufgestellt. 1920 ging das Museum in den Besitz des Landes Oberösterreich über. Die Sammlungen wurden von Dr. Theodor Kerschner, später von Dr. Josef Spillmann und Dr. Josef Schadler betreut und wissenschaftlich bearbeitet. Nach dem 2. Weltkrieg war Dr. Wilhelm Freh geowissenschaftlicher Sammlungsleiter, der sich hauptsächlich auf die Mineralogische Sammlung konzentrierte. Von 1971-1980 wurde die Abteilung von Univ.-Doz. Dr. Hermann Kohl geführt – sein Hauptaugenmerk galt der Quartärforschung in Oberösterreich –, seit 1980 bis 2007 durch Dr. Bernhard Gruber und ab 2008 durch Dr. Björn Berning.
Die Sammlungsbestände werden in der Außenstelle Welser Str. der Oberösterreichischen Landesmuseen aufbewahrt. Schwerpunkt der geowissenschaftlichen Sammlung ist die Pläontologische Sammlung.
Sammlungszugänge fallen durch Spenden, Ankauf und eigene Aufsammlungen an.
Mitarbeiter
Kustos:
Dr. Björn Berning
Oberösterreichische Landesmuseen-Außenstelle Welser Straße
Welser Straße 20
A-4060 Linz-Leonding
Tel: +43-(0)732-674256-124
Fax: +43-(0)732-674256-169
E-Mail: b.berning@landesmuseum.at
Mitarbeiter:
- Henrik Stöhr (geowissenschaftlicher Präparator)
Sammlungsumfang
Paläontologische Sammlung: Evertebrata ca. 100.000 St., Vertebrata ca. 350 St., fossile Pflanzenreste ca. 150 St.
Mineralogische Sammlung: ca. 8.000 Objekte
Petrographische Sammlung: ca. 200 Objekte
Informationen
EDV-Erfassungsgrad
3,8%
Dokumentation
Inventarbuch, Kartei, EDV.
Geographische Verteilung
Sammlungsschwerpunkt liegt auf Oberösterreich, daneben Länder der ehemaligen k.k. Monarchie, weltweit.



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