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Prunk – Morion des General Artillerie-Inspektors Freiherr Hanns Albrecht von Sprinzenstein (1545 - 1598).<br>Der phantastisch geschwungene Umriss des Helms leitet sich von italienischen Vorbildern ab. Die Gold- und Schwarzätzung stellt Jupiter mit Ganymed bzw. Mars dar. Der Helm wurde in Frankreich gearbeitet und kam als Geschenk des Grafen Sprinzenstein in die Waffensammlung.

Historische Waffen

Schlossmuseum Linz

Dauerausstellung

In drei Räumen wird eine kleine Auswahl an historischen Waffen gezeigt, die in ihrer Zusammenstellung sehr abwechslungsreich ist.

Das Kriegswesen des Mittelalters und der frühen Neuzeit

Traditionelle Angriffs- und Verteidigungswaffen, wie sie trotz des Aufkommens der Feuerwaffen im Spätmittelalter verwendet wurden, werden in diesem Raum gezeigt. Zu sehen sind für den Nahkampf bestimmte Blankwaffen (Schwerter), überwiegend aus Oberösterreich, aber auch Langspieße und Hellebarden, die typischen Söldnerwaffen des Spätmittelalters. Im Bereich der Schutzwaffen ist der Topfhelm aus der Traun zu bestaunen, eine Helmart, die weltweit mit etwa zwei Dutzend Stück erhalten ist.

Frühneuzeitliche Feuerwaffen und Turnierwesen

Dieser Raum ist einerseits den frühneuzeitlichen Feuerwaffen gewidmet, andererseits dem Turnierwesen. Handbüchsen und eine sehr seltene Bündelbüchse sind ebensolche Highlights, wie die barocken Ringelstechlanzen, die zur Belustigung der Adeligen in einer Art "Possenspiel" (= belustigendes Schauspiel) Verwendung fanden.

Repräsentations- und Bauernkriegswaffen

Einen besonders starken Kontrast bilden die mit höchster Kunstfertigkeit gearbeiteten Repräsentationswaffen und die primitiven Bauernkriegswaffen. Dennoch haben beide Bereiche besondere Objekte zu bieten. So sind ein Hauptwerk königlicher Repräsentation, der Schild König Philipps III. von Spanien, aber auch Schwert und Keule Stefan Fadingers, dem Anführer des oberösterreichischen Bauernkrieges 1626, zu sehen.

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