Die naturkundlichen Sammlungen haben ihren Ursprung im Gründungsjahr des Oberösterreichischen Landesmuseums 1833.
In den Anfängen der Sammlungstätigkeiten stand eine "Arche Noah" im Zentrum des Interesses, das Sammlungsziel beruhte vor allem auf praktischen Aspekten und umfasste
u.a. Schädlinge, Unkräuter und Abnormitäten aus der Natur. Erst später wurde der wissenschaftliche Wert von Sammlungen, einschließlich ihrer Funddaten, erkannt. 1993 übersiedelten die biologischen Sammlungen von der Museumstraße in das Biologiezentrum in Linz-Dornach, welches die wissenschaftlichen Einrichtungen der Abteilungen für Botanik, Zoologie der Wirbeltiere und wirbellosen Tiere beherbergt.
Ökopark: Das
ca. 1
ha große Grundstück rund um das Gebäude des Biologiezentrums wurde seit der Übersiedlung der naturwissenschaftlichen Sammlungen aus dem Francisco Carolinum (1993) als Ökopark konzipiert und steht den Besuchern zu Studien-, Beobachtungs- und Erholungszwecken zur Verfügung. Zusätzlich dient der Ökopark neben wissenschaftlichen Forschungszwecken zunehmend auch als Stätte für den Erhalt von in Oberösterreich bedrohten Tier- und Pflanzenarten.