9. Juli bis 13. September 2009
Eröffnung: 8. Juli 2009
Die Landesgalerie Linz präsentiert die bislang umfangreichste Ausstellung von Sabine Bitter und Helmut Weber in Österreich. Die gemeinsame Arbeit verbindet seit den späten 1980er Jahren einen selbstverständlichen Zugriff auf unterschiedlichste Medien mit einer gegenwartsbezogenen Form der Konzeptkunst, die in verschiedensten Kontexten analytische
bzw. rechercheorientierte Strategien verfolgt. Dabei überlagern sich mehrfach Untersuchungen über Verflechtungen von Kunst, Politik und Gesellschaft mit Analysen von verschiedenen Medien und Formen in den Feldern von Architektur, Film sowie Raumplanung. Als künstlerische Arbeiten leisten Projekte von Sabine Bitter und Helmut Weber wesentliche Beiträge zu einer Neubewertung von Themen, die wiederholt das Scheitern von Utopien neu aufrollen.
Sabine Bitter, geboren 1960 in Aigen, lebt und arbeitet in Wien und Vancouver.
Helmut Weber, geboren 1957 in Dorf an der Pram, lebt und arbeitet in Wien.
1. bis 21. September 2009
Genau 24 Stunden lang können Künstler den Wappensaal der Landesgalerie Linz für die Realisierung einer Einzelausstellung nutzen.
Eröffnung ist täglich um 19 Uhr.
Das Gesamtprojekt liefert einen kompakten Eindruck von der Lebendigkeit der aktuellen Linzer Kunstszene und ist ein Beitrag zum Monat der oberösterreichischen Kunst.
15. Oktober 2009 bis Jänner 2010
Eröffnung: 14. Oktober 2009
Eine Kooperation von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas und den Oberösterreichischen Landesmuseen
Das Linzer „Forum Design“ (1980) war ein international viel beachtetes Projekt, das noch während der Laufzeit in das Zentrum einer lokalen Medienkampagne rückte und zu Strafverfahren und Verurteilungen einzelner Projektträger führte. Die Ausstellung versucht, den Fall neu aufzurollen.
19. November 2009 bis Jänner 2010
Eröffnung: 18. November 2009
Sebastian Stumpf agiert vor und hinter der Kamera. Vorgefundene Situationen im urbanen und im Kunstraum sind Ausgangspunkt für absurd wirkende Aktionen, die jedoch mit großer Sachlichkeit durchgeführt und präsentiert werden. Gleichzeitig ist das Moment des Verschwindens stets gegenwärtig: Die Handlungsenergie bricht jäh ab oder setzt sich in uneinsehbaren Räumen fort.
Als Dokumentationen angelegt, schaffen die fotografischen und filmischen Arbeiten unaufgeregt den Sprung zwischen Fotogeschichte und Fiktion, Urbanismus- und Medienkritik.
Die Ausstellung wird durch eine Publikation begleitet.
Sebastian Stumpf, geboren 1980 in Würzburg, Absolvent des Fotografiestudiums bei Timm Rautert an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, lebt und arbeitet in Leipzig.
19. November 2009 bis Jänner 2010
Eröffnung: 18. November 2009
Im Zuge seiner zahlreichen europäischen Reisen besuchte der englische Künstler William Turner 1840
u.a. auch Linz. Die im Rahmen dieses Aufenthaltes entstanden Zeichnungen finden sich heute in der Tate Britain in London. Die Zeichnungen stehen nunmehr im Mittelpunkt eines eigenen Ausstellungsprojektes, das die Kunsthistorikerin Barbara John und die beiden Künstler Karl-Heinz Klopf sowie Werner Reiterer von Linz ausgehend nun selbst nach London führt. Im Spannungsfeld von kunsthistorischer Bearbeitung und künstlerischer Recherche entsteht ein Projekt, das sich pointiert und vor einem konkreten historischen Hintergrund mit der Relevanz des Zufalls
bzw. des Ortsbezuges für künstlerische Projekte auseinandersetzt.
Von 26. bis 27. September 2009 findet in der Landesgalerie wieder die Kunst.Messe.Linz unter dem Motto „Junge Kunst“ statt. (Eröffnung am 25. September 2009)