Eröffnung: 30. August 2009
Erstmals wird in Linz das publikumsattraktive Thema Natur in Form einer Dauerausstellung präsentiert. Lebensraumdarstellungen mit erstklassigen Präparaten, Modelle von Weltklasse kombiniert
mit lebenden Tieren in Aquarien und neueste Technik garantieren, dass für jeden Faszinierendes
zu sehen ist.
Eröffnung: 17. Jänner 2010
Diese Ausstellung erzählt Geschichten über die Astronomie sowie die Technik-, Industrie- und Wirtschaftsgeschichte Oberösterreichs.
Darüber hinaus präsentiert sie als besondere Rarität das „Museum Physicum“, eine Sammlung von physikalischen Lehrmitteln des 18. und 19. Jahrhunderts.
Die Technikgeschichtliche Sammlung umfasst insgesamt ca 10.000 Objekte: Von Bergbau, Bürotechnik, Wissenschaftliche Instrumente und Uhren, Pharmaziealtertümer, Schifffahrt, Eisenbahn, Schlitten und Kutschen, Feuerlöschwesen, Handwerk, Haushaltstechnik, mechanische Musik, Photographie, Schmalfilm, Textiltechnik, Waagen und Maße bis Rundfunktechnik.
Die volkskundlichen Sammlungen umfassen etwa 50.000 Objekte. Sie haben den Schwerpunkt Oberösterreich und beinhalten einerseits etliche Spezialsammlungen (
u.a. Hinterglasbilder, Krippen, Trachten und Hauben, Alltagskultur), andererseits aber regionale (Salzkammergut) und thematische Einheiten (Ethnographie, Volksfrömmigkeit, Fischerei).
Die Sammlung beinhaltet überwiegend oberösterreichisches ur- und frühgeschichtliches Material aus eigenen Ausgrabungen und Notbergungen
bzw. von Aufsammlungen der Bevölkerung (Einzelfunde und größere Sammlungen, die dem Museum zur Verfügung gestellt wurden).
Die Abteilung Alte Kunst befasst sich mit allen Aspekten der Sammlung und versteht sich auch als Anlaufstelle für die landeskundliche Forschung.
Die Sammlung beinhaltet Objekte vom 9. bis zum 19. Jahrhundert und umfasst alle geläufigen Waffengattungen, die zur Repräsentation, zur sportlichen Ertüchtigung, zur Jagd, aber auch zu kriegerischen Zwecken verwendet wurden.
Die Sammlung umfasst
u.a. etwa 400 Möbel, 900 Goldschmiedearbeiten, 500 Werke aus Zinn, 600 Werke aus Eisen, 1700 Keramiken, 500 Werke aus Porzellan, 700 Gläser und 1200 Varia. Die etwa 500 Textilien werden vom Restaurator betreut.
Die Landeskundliche Sammlung beinhaltet eine Reihe von Fotonachlässen, die die historische Entwicklung des Landes Oberösterreich dokumentieren.
Gesamtumfang
ca. 270 Objekte. Davon etwa ein Drittel Holzblasinstrumente. Vorrangiges Sammlungsziel sind Musikinstrumente aller Gattungen aus dem Herstellungsraum Oberösterreich
bzw. solche des oberösterreichischen Musiklebens.
Gesamtumfang
ca. 40.000 Objekte.
Die Sammlung besteht einerseits aus der Generalsammlung mit allgemeinen Objekten ohne speziellen Bezug zu Oberösterreich, andererseits aus dem ureigensten Sammelbereich des Museums, den Obderennsia, die in der ganzen Bandbreite des Materials systematisch dokumentiert und - soweit möglich - im Original gesammelt werden.
Die Objekte umfassen den Bereich der Gerichtsbarkeit, aber auch jenen des richterlichen Vollzugs. Besondere Bedeutung kam den in der Sammlung befindlichen Richterstäben zu, welche repräsentative und symbolische Aufgaben zu erfüllen hatten. Neben dieser Kategorie umschließt die Sammlung den Bereich des Strafvollzuges für geringere und gröbere Vergehen.
3. Juni bis 26. Oktober 2009
Eröffnung: 2. Juni 2009
Anhand von Gemälden aus den Beständen der Oberösterreichischen Landesmuseen, ergänzt durch bedeutende Leihgaben mehrerer europäischer Museen, stellt die Ausstellung erstmals die Vielfalt charakteristischer europäischer Kulturlandschaften und Lebensräume von der Adria bis zur Nordsee und von den britischen Inseln bis zur ungarischen Tiefebene in all ihren Facetten vor.
4. Juli 2009 bis 8. Jänner 2010
Eröffnung: 4. Juli 2009
Kooperation von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas und den Oberösterreichischen Landesmuseen
„Das Grüne Band Europas“ verbindet die Erhaltung von Naturgebieten entlang des ehemaligen Eisernen Vorhanges von Skandinavien bis zur Türkei mit dem Schicksal der dort lebenden Menschen und deren Entwicklungsmöglichkeiten. Daraus ergibt sich eine Verknüpfung von Natur- und Zeitgeschichte mit Schicksalen lokaler Naturgebiete und Zeitzeugen. Die Ausstellung arbeitet historische und aktuelle Probleme sowie Zukunftsaussichten auf und stellt sie in den Kontext „von der Todeszone zum Band des Lebens“.
Die Ausstellung wird gemeinsam mit dem neuen Südtrakt des Schlossmuseums Linz von 3. bis 5. Juli 2009 eröffnet.
29. November 2009 bis Mai 2010
Eröffnung: 28. November 2009
In Kooperation mit der oberitalienischen Stadt Tolmezzo präsentiert die Ausstellung eine Schau zu den Nationalheiligen Europas. Spannende Lebensbeschreibungen, Funktionen, politische Hintergründe gen zu den Nationalheiligen zeigen ein buntes Bild der europäischen Kulturgeschichte und leisten einen anregenden Beitrag für ein historisches und gegenwärtiges Selbstbildnis Europas.