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Informationen zur Barrierefreiheit im Schlossmuseum

 
 
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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Schlossberg 1
4010 Linz
Auskunft: +43-0732-774419-11
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Öffnungszeiten

Di, Mi und Fr 9.00 - 18.00 Uhr
Do 9.00 – 21.00 Uhr
Sa / So / Fei 10.00 - 17.00 Uhr
Mo geschlossen

An folgenden Tagen ist das Schlossmuseum geschlossen:
1. Jän. (bis 12 Uhr), Karfreitag, 1. Nov., 24. Dez. (ab 14 Uhr), 25. Dez, 31. Dez
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Räumliche Gegebenheiten

Überdachte Behindertenparkplätze befinden sich vor dem Eingang.
Gratistaxi vom Hauptplatz:
Gehbehinderte Menschen können gratis ein Taxi vom Hauptplatz zum Schlossmuseum nutzen. Gutscheine erhältlich im Linz09-Infocenter am Hauptplatz (Tel. +43/(0)732/ 7070 2009). Rücktransport zu bestellen unter: +43/(0)732/ 66 12 66.
Taxis für Elektrorollstuhl-Fahrer zu bestellen unter: +43/(0)664/ 45 69 245.

Akustikbojen im Außenraum:
Für Fußgänger von der Altstatt: Eine Akustikboje im Innenhof nach dem ersten Tor weist den Weg zum Eingang.
Historisches Stadtmodell: Die Beschreibung des begreifbaren Modells auf der Eingangsterrasse ist ebenfalls über eine Akustikboje abrufbar.

Alle Ausstellungsräume sind mit dem Rollstuhl erreichbar.
Lift und behindertengerechte Toilettenanlagen sind vorhanden.
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Kontakt

Mag.a Claudia Kiesenhofer
Kulturvermittlung und Besucherkommunikation
Tel.: +43-0732-774482-54
e-mail: c.kiesenhofer@landesmuseum.at
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Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel
Mit den Straßenbahnlinien 1, 2 und 3 Richtung Zentrum bis Haltestelle Hauptplatz – Hofgasse (links neben Oberbank) immer geradeaus über die Stufen bis zum Schlossmuseum.

Rollstuhl- und Fahrradfahrer
Vom Hauptplatz in die Hofgasse (links neben Oberbank) – 1. Strasse links (Hahnengasse) auf den Alten Markt – links neben der Markthalle zum Tummelplatz – Rampe zum Schlossmuseum.

Mit dem eigenen Fahrzeug – nächste Parkmöglichkeit
Aus Richtung Wien oder Salzburg: Abfahrt beim Knoten Linz auf der Westautobahn – Weiterfahrt auf der A7 Richtung Freistadt: Abfahrt Hafenstraße/Untere Donaulände – rechts auf Hafenstraße und weiter Untere Donaulände geradeaus – unter der Nibelungenbrücke geradeaus durchfahren (Obere Donaulände) – bei der 2. Ampel links in den Römerbergtunnel abbiegen – bei der 1. Ampel links in die Klammstraße abbiegen – 1. Straße links in die Promenade abbiegen – 2. Straße (Sackgasse) rechts abbiegen – links Auffahrt zum Schlossmuseum.
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Eintrittspreise

ErwachseneEuro 6,50
Ermäßigter Eintritt mit dem BehindertenausweisEuro 4,50
Gruppen ab 8 PersonenEuro 5,-
Kinder/JugendlicheEuro 4,50
Gruppen ab 8 Personen (im Klassenverband)Euro 1,-
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Kulturvermittlung

Zu den Dauerausstellungen bzw. Sonderausstellungen werden pädagogische Vermittlungsprogramme erarbeitet.

In interaktiven Rundgängen werden die Besucher/innen eingeladen, die Ausstellungen mit allen Sinnen zu erleben. Anschauungsmaterialien, Spiele und Aufträge kommen je nach Alter, Wissen und Interesse der Besucher zum Einsatz.
Zweistündige Geschichts-Werkstätten bieten die Möglichkeit, das Erfahrene in einem Workshop praktisch umzusetzen.

Gruppen ab 16 Personen werden im Regelfall geteilt, damit eine hohe Qualität der Programme gewährleistet ist.
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Preise

Führungskarte (1 Stunden): Euro 2,50
Führungskarte (1,5 Stunden): Euro 4,-
Geschichts-Werkstatt inkl. Führung (2 Stunden): Euro 4,80

Bitte melden Sie sich zwei Wochen vor dem gewünschten Termin an.
Sollten Sie den Termin nicht wahrnehmen können, melden Sie sich spätestens am Vortag verlässlich ab.
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Information und Anmeldung

Tel.: +43-0732-774419-31 (vormittags)
email: m.stauber@landesmuseum.at
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Zum Haus

Die Geschichte des Linzer Schlosses reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück. 799 bereits urkundlich erwähnt, thront es auf einem die Altstadt und die Donau überragenden Hügel. Ab 1599 ließ Kaiser Rudolf II. die mittelalterliche Burg, in der auch Kaiser Friedrich III. viele Jahre residiert hatte, in seiner heutigen Form umbauen. Beim Großbrand von Linz im Jahr 1800 fiel der Südflügel dieses Schlosses den Flammen zum Opfer. Im Hinblick auf das Kulturhauptstadtjahr 2009 beschloss die Oberösterreichische Landesregierung, den zerstörten Flügel in moderner Architektur wieder zu errichten.
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Das größte Universalmuseum Österreichs an einem Ort

Eröffnung: 3. bis 5. Juli 2009
Das neue Schlossmuseum versteht sich als ein Universalmuseum, das einen umfangreichen und eindrucksvollen Einblick in die Natur-, Kultur- und Kunstgeschichte des Landes Oberösterreich gibt. Diese Sammlungsbereiche, die von der Urgeschichte bis zur Zeitgeschichte reichen und über vielfältige und umfangreiche Spezialgebiete Zeugnis ablegen, finden sich im historischen Schloss wie im neuen Südtrakt.
Ganz besonders freuen wir uns, ab 2009 auch unsere Sammlungen zur oberösterreichischen Technik- und Naturgeschichte – beide zählen zu den größten diesbezüglichen Beständen Österreichs – den Besuchern in einer neuen Dauerausstellung zeigen zu können. Ein abwechslungsreiches Angebot von Führungen und Workshops umrahmt die vermittelten Ausstellungsinhalte.
Besucher betreten das Museum im Bereich des Westtraktes und mit Blick über die Stadt. Sie finden sich in einem zeitgemäßen und (benutzer-)freundlichen Foyer mit Info- und Kassenbereich, Museumsshop, Orientierungszonen, Ruhezonen für Gruppen, Schulklassen und Familien.
Das Restaurant, das auch extern zugänglich ist, befindet sich auf dieser Ebene (Terrasse und einem wunderbaren Blick auf die Stadt). Der Veranstaltungssaal im ersten Obergeschoss über der Eingangszone bietet Platz für unterschiedlichste Ereignisse mit bis zu 400 Personen.
Der neue Südtrakt wird mit der ersten Ausstellung „Das grüne Band Europas“ im Rahmen eines 3-tägigen Festes von 3. bis 5. Juli 2009 eröffnet.
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Ausstellungsprogramm

Eröffnung: 30. August 2009
Erstmals wird in Linz das publikumsattraktive Thema Natur in Form einer Dauerausstellung präsentiert. Lebensraumdarstellungen mit erstklassigen Präparaten, Modelle von Weltklasse kombiniert
mit lebenden Tieren in Aquarien und neueste Technik garantieren, dass für jeden Faszinierendes
zu sehen ist.
Eröffnung: 17. Jänner 2010
Diese Ausstellung erzählt Geschichten über die Astronomie sowie die Technik-, Industrie- und Wirtschaftsgeschichte Oberösterreichs.
Darüber hinaus präsentiert sie als besondere Rarität das „Museum Physicum“, eine Sammlung von physikalischen Lehrmitteln des 18. und 19. Jahrhunderts.
Die Technikgeschichtliche Sammlung umfasst insgesamt ca 10.000 Objekte: Von Bergbau, Bürotechnik, Wissenschaftliche Instrumente und Uhren, Pharmaziealtertümer, Schifffahrt, Eisenbahn, Schlitten und Kutschen, Feuerlöschwesen, Handwerk, Haushaltstechnik, mechanische Musik, Photographie, Schmalfilm, Textiltechnik, Waagen und Maße bis Rundfunktechnik.
Die volkskundlichen Sammlungen umfassen etwa 50.000 Objekte. Sie haben den Schwerpunkt Oberösterreich und beinhalten einerseits etliche Spezialsammlungen (u.a. Hinterglasbilder, Krippen, Trachten und Hauben, Alltagskultur), andererseits aber regionale (Salzkammergut) und thematische Einheiten (Ethnographie, Volksfrömmigkeit, Fischerei).
Die Sammlung beinhaltet überwiegend oberösterreichisches ur- und frühgeschichtliches Material aus eigenen Ausgrabungen und Notbergungen bzw. von Aufsammlungen der Bevölkerung (Einzelfunde und größere Sammlungen, die dem Museum zur Verfügung gestellt wurden).
Die Abteilung Alte Kunst befasst sich mit allen Aspekten der Sammlung und versteht sich auch als Anlaufstelle für die landeskundliche Forschung.
Die Sammlung beinhaltet Objekte vom 9. bis zum 19. Jahrhundert und umfasst alle geläufigen Waffengattungen, die zur Repräsentation, zur sportlichen Ertüchtigung, zur Jagd, aber auch zu kriegerischen Zwecken verwendet wurden.
Die Sammlung umfasst u.a. etwa 400 Möbel, 900 Goldschmiedearbeiten, 500 Werke aus Zinn, 600 Werke aus Eisen, 1700 Keramiken, 500 Werke aus Porzellan, 700 Gläser und 1200 Varia. Die etwa 500 Textilien werden vom Restaurator betreut.
Die Landeskundliche Sammlung beinhaltet eine Reihe von Fotonachlässen, die die historische Entwicklung des Landes Oberösterreich dokumentieren.
Gesamtumfang ca. 270 Objekte. Davon etwa ein Drittel Holzblasinstrumente. Vorrangiges Sammlungsziel sind Musikinstrumente aller Gattungen aus dem Herstellungsraum Oberösterreich bzw. solche des oberösterreichischen Musiklebens.
Gesamtumfang ca. 40.000 Objekte.
Die Sammlung besteht einerseits aus der Generalsammlung mit allgemeinen Objekten ohne speziellen Bezug zu Oberösterreich, andererseits aus dem ureigensten Sammelbereich des Museums, den Obderennsia, die in der ganzen Bandbreite des Materials systematisch dokumentiert und - soweit möglich - im Original gesammelt werden.
Die Objekte umfassen den Bereich der Gerichtsbarkeit, aber auch jenen des richterlichen Vollzugs. Besondere Bedeutung kam den in der Sammlung befindlichen Richterstäben zu, welche repräsentative und symbolische Aufgaben zu erfüllen hatten. Neben dieser Kategorie umschließt die Sammlung den Bereich des Strafvollzuges für geringere und gröbere Vergehen.
3. Juni bis 26. Oktober 2009
Eröffnung: 2. Juni 2009
Anhand von Gemälden aus den Beständen der Oberösterreichischen Landesmuseen, ergänzt durch bedeutende Leihgaben mehrerer europäischer Museen, stellt die Ausstellung erstmals die Vielfalt charakteristischer europäischer Kulturlandschaften und Lebensräume von der Adria bis zur Nordsee und von den britischen Inseln bis zur ungarischen Tiefebene in all ihren Facetten vor.
4. Juli 2009 bis 8. Jänner 2010
Eröffnung: 4. Juli 2009
Kooperation von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas und den Oberösterreichischen Landesmuseen

„Das Grüne Band Europas“ verbindet die Erhaltung von Naturgebieten entlang des ehemaligen Eisernen Vorhanges von Skandinavien bis zur Türkei mit dem Schicksal der dort lebenden Menschen und deren Entwicklungsmöglichkeiten. Daraus ergibt sich eine Verknüpfung von Natur- und Zeitgeschichte mit Schicksalen lokaler Naturgebiete und Zeitzeugen. Die Ausstellung arbeitet historische und aktuelle Probleme sowie Zukunftsaussichten auf und stellt sie in den Kontext „von der Todeszone zum Band des Lebens“.
Die Ausstellung wird gemeinsam mit dem neuen Südtrakt des Schlossmuseums Linz von 3. bis 5. Juli 2009 eröffnet.
29. November 2009 bis Mai 2010
Eröffnung: 28. November 2009
In Kooperation mit der oberitalienischen Stadt Tolmezzo präsentiert die Ausstellung eine Schau zu den Nationalheiligen Europas. Spannende Lebensbeschreibungen, Funktionen, politische Hintergründe gen zu den Nationalheiligen zeigen ein buntes Bild der europäischen Kulturgeschichte und leisten einen anregenden Beitrag für ein historisches und gegenwärtiges Selbstbildnis Europas.