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Goldhalsreifen von Uttendorf, ca. 550 v. Chr.

Archäologie
Ur- und Frühgeschichte

Material aus der oberösterreichischen Ur- und Frühgeschichte bildet den Inhalt der Sammlung. Die Objekte stammen dabei aus Forschungsgrabungen und Notbergungen, oder es handelt sich um Einzelfunde.

Schon seit der Gründung des Museums 1833 bestehen die archäologischen Sammlungen, die sich in der ersten Zeit vor allem auf Fundmaterial vom Salzberg in Hallstatt und auf römische Objekte beschränkten. Mit zunehmender Sammlungsgröße erfolgte eine Teilung der Sammlungen in die Abteilungen „Ur- und Frühgeschichte“ und „Römerzeit“. Seit 2002 sind alle archäologischen Sammlungen im Bürogebäude Welser Straße des Oberösterreichischen Landesmuseums untergebracht.

Die Sammlung beinhaltet ur- und frühgeschichtliche Objekte, geordnet nach Fundorten aus Gräbern, Siedlungen und Depots, sowie archäozoologisches (tierisches) und anthropologisches Material (Skelette und Leichenbrand).

Chronologisch stammt das Material aus der gesamten Urgeschichte vom Paläolithikum über das Neolithikum und die Bronze- und Eisenzeit sowie dem Frühmittelalter.

Materialkategorien: Stein (Beile, Pfeilspitzen, etc.), Ton (Gefäße, Webgewichte, etc.), Metall (vor allem Kupfer, Bronze, Eisen; z.B. Schwerter, Messer, Fibeln, Nadeln), Bernstein, Gagat usw., menschliches- und tierisches Knochenmaterial.

  • Neuaufnahme der Pfahlbauforschung – UNESCO Welterbe in Attersee- und Mondsee
  • „Interpretierte Eisenzeiten“ – zweijährliche Tagungsreihe in Kooperation mit Bangor University (Wales, UK)
  • Wissenschaftliche Betreuung des Freilichtmuseums Mitterkirchen
  • Hallstattzeitliches Gräberfeld von Mitterkirchen: Aufarbeitung eines der bedeutendsten früheisenzeitlichen Gräberfelder Mitteleuropas
  • Projekt „Prähistorische Genderbilder“: Erfassung der Darstellung des Faktors „Gender“ in österreichischen Ausstellungen zur Ur- und Frühgeschichte
  • Projekt "Zeitensprung": In enger Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten (Wien, Attersee) führt das Landesmuseum im Rahmen des Projektes „Zeitensprung“ seit 2015 Pfahlbauforschung in Attersee und Mondsee durch. Das Projekt stellt einen nachhaltigen Impuls für die archäologische Erforschung der Pfahlbauregionen dar. Die Ergebnisse werden unter anderem in die Landesausstellung 2020 (Attersee, Mondsee, Seewalchen) einfließen. Über die laufenden Aktivitäten wird auf der Website des Kuratorium Pfahlbauten (www.pfahlbauten.at) berichtet.

     

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