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Landeskunde

Der Sammlungsschwerpunkt der Landeskundlichen Sammlung liegt auf der visuellen Dokumentation der historischen Entwicklung des Landes Oberösterreich. Die Sammlung beinhaltet ca. 90.000 Positive, Negative und Negativplatten. Diese fotografischen Bestände beleuchten zahlreiche Aspekte des Lebens in Oberösterreich, sie dokumentieren u.a. die Entwicklung der Kulturlandschaft, Kunst und Kultur, Arbeit, Industrie, Handwerk, Brauchtum sowie bedeutende Persönlichkeiten.

Die Sammlung Landeskunde wurde 1986 mit der Übernahme des fotografischen Nachlasses von Kaspar Obermayr gegründet und seither laufend ausgebaut. Bis zum Jahr 2017 wurde die Sammlung vom Ausstellungsreferat mitbetreut, seither ist sie mit einer eigenen Sammlungsleitung besetzt.

Die Landeskundliche Sammlung beinhaltet eine Reihe von Fotonachlässen, die die historische Entwicklung des Landes Oberösterreich dokumentieren:

Im Jahr 1986 wurde der ca. 5.000 Fotoplatten umfassende Nachlass des Freistädter Berufsfotografen Kaspar Obermayr (1876–1954) durch das Oberösterreichische Landesmuseum käuflich erworben. Die Bilder zeigen die Stadt Freistadt mit ihren mittelalterlichen Wehranlagen, Orte und Landschaften des unteren Mühlviertels sowie Portraits von Freistädter Persönlichkeiten.

Ein weiterer bedeutender Bestand ist die Sammlung von rund 200 Glasnegativen von Anton Brandis. Der ehemalige Direktor der Sparkasse Bad Ischl war ein begeisterter Amateurfotograf. Die Aufnahmen stammen aus der Zeit zwischen 1890 und 1930 und zeigen Motive aus Bad Ischl und Umgebung. Eine Besonderheit sind die im Original erhaltenen, beschrifteten Negativhüllen und seine „photographischen Anmerkbücher“, die Brandis bei seinen Spaziergängen stets mit sich führte. Darin sind Reihenfolge der Aufnahmen, Standort, Lichtverhältnisse, Uhrzeit und Blende genau verzeichnet.
Der im Jahr 2000 übernommene Nachlass des Gmundners Hans Georg Prillinger umfasst Fotos aller bedeutenden oberösterreichischen Künstlerpersönlichkeiten aus den 1960er Jahren.

Nach der Umstellung des Fotoateliers des Oberösterreichischen Landesmuseums auf Digitalfotografie wurden Teile des Lichtbildarchivs des Museums in die Landeskundliche Sammlung eingegliedert. Von besonderem dokumentarischem Wert ist hier die Sammlung von Negativen des Fotografen Maximilian Eiersebner, der von 1950 bis 1978 als „Lichtbildner“ am Museum tätig war.

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