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Uniformfigurine eines Soldaten des k.u.k. Infanterieregimentes Nr. 14 („Hessen“) in feldgrauer Uniform aus dem Jahr 1917 mit einem Repetiergewehr Modell 1895.<br>Die Figurine stellt einen Soldaten in laufender Haltung dar, der in der linken Hand das Mannlicher Repetiergewehr M 95 hält um das Bajonett aufzupflanzen. Feldmarschmäßig ist er mit Tornister, Spaten, Tasche und Stahlhelm ausgerüstet.

Militaria

Die Sammlung "Militaria" umfasst Objekte, die mit den ehemals in Oberösterreich stationierten Militäreinheiten in Verbindung stehen. Des Weiteren bilden Uniformen der Truppenkörper einen bedeutenden Bereich der Sammlung. Gezeigt werden auch die Waffen- und Belagerungstechnik, in Form von Modellen und Bildern.

Die wehrgeschichtliche Sammlung besteht seit den 1960er Jahren des 20. Jahrhunderts und entstand durch die Übernahme der Restbestände des ehemaligen Hessenmuseums und jener des Museums ehemaliger Zweier-Schützen. Dazu kamen aus der Sammlung historischer Waffen alle militärgeschichtlichen Objekte.

Der Bestand umfasst derzeit ca. 3.700 Objekte. Präsent sind nicht nur Ereignisse wie die Eroberung von Linz im Jahre 1742 durch Graf Khevenhüller und das Treffen von Ebelsberg 1809. Aus lokalhistorischer Sicht sind – als besondere Highlights – jene Figurinen zu nennen, welche Angehörige sämtlicher in Oberösterreich garnisonierten Truppengattungen darstellen. Die Entwicklungsstadien des Gewehres werden von etwa 1700 bis in die Gegenwart veranschaulicht. Hierbei sind vor allem das Werndl-Gewehr und andere Erzeugnisse der Steyrer Waffenschmiede anzuführen. Eine kleine Porträtgalerie rundet die wehrgeschichtliche Sammlung ab.

Die Dauerausstellung Wehrgeschichte befindet sich im Schloss Ebelsberg.

  • Fahnenprojekt: In der Sammlung gibt es zahlreiche Fahnen, die derzeit im gerollten Zustand gelagert sind. Diese werden im Zuge eines eigenen Projektes abgenommen, aufgerollt, identifiziert, vermessen und professionell fotografiert.

  • Aufarbeitung der Uniformensammlung von Fritz Heiserer: Die Bearbeitung der umfangreichen Sammlung Heiserer wurde bereits vor 2004 begonnen. Mittlerweile ist ein erster Teil nicht nur inventarisiert, identifiziert und mit Arbeitsfotos dokumentiert, sondern auch von einer Textilrestauratorin fachgerecht gelagert worden.

  • Seit 2009 wird das Hessenarchiv in einer Datenbank erfasst. Das Ziel ist die Ordnung der sehr heterogenen Sammlung (Feldpost, Kartenmaterial, Befehle, Fotografien, u. a.), die konservatorisch richtige Unterbringung und das Bereitstellen von Informationen zu Forschungszwecken.
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