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Wirbellose Tiere

(Außer Insekten)


"Wirbellose" umfassen (grob gesagt) rückgratlose Tiere ohne Beine (z. B. wurmförmige und Schnecken) oder solche mit mehr als sechs Beinen, also Spinnen- und Krebstiere sowie die Hundert- und Tausendfüßer (sechsbeinige Insekten sind als eigener Bereich hier ausgeklammert). Als Besonderheit, die in kaum einem Sammlungsbereich weltweit vertreten sind, beherbergt das Oberösterreichische Landesmuseum auch mikroskopisch kleine, einzellige Lebewesen.

Aufzeichnungen reichen bis 1833 zurück, der erste datierte, mit Sammler und Fundort versehene – also wissenschaftliche Nachweis – stammt von 1863. Den Sammlungsbereich "Wirbellose" (ohne Insekten) gibt es seit 1992. Zusammenfassende Darstellungen der Geschichte der Sammlungen (Aescht 2003, 2012) schildern dessen Heterogenität und die dementsprechend vielfältigen Untersuchungs- sowie Präparationsmethoden der diversen Gruppen.

Mit über 80.000 Serien beherbergt das Oberösterreichische Landesmuseum die zweitgrößte Schnecken- und Muschel-Sammlung Österreichs und eine der weltweit wichtigsten Sammlungen mikroskopischer Dauerpräparate von Mikroorganismen (Wimperlinge, Schalenamöben, Geißelinge). National bedeutend sind die Sammlungen der Regenwürmer und Spinnen. Weitere Belege gibt es zu den Stämmen Schwämme, Nesseltiere, Plattwürmer, Schnurwürmer, Rundwürmer, Moostiere, Stachelhäuter und den Klassen Krebstiere, Hundertfüßer und Tausendfüßer.

Bei Präparaten der Sammlung handelt es sich um Objektträger, Trocken- und Feuchtpräparate. Ergänzt werden sie durch Modelle (z. B. Quallen), Diathek, Negativ- und Videosammlungen. Die Anzahl der Exemplare beläuft sich auf mehrere Millionen. Wissenschaftliche Angaben werden detailliert in drei Datenbanken erfasst. 

Dokumentation und Geschichte der Erforschung wirbelloser Tiere (ohne Insekten) Oberösterreichs (Artenbestand, Verbreitung, Bibliographie, Biographien der Forscher/innen).

Fach-Publikation zur Theorie der Namensgebung am Beispiel der Nomenklatur der Familien-, Ordnungs- und Klassennamen der Ciliaten weltweit (Revision auch für die globale Datenbank "Species 2000").

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