toplink
Anton Bruckner Museum

Anton-Bruckner-Museum Ansfelden

Das Anton-Bruckner-Museum Ansfelden stellt das Leben und Werk des Komponisten Anton Bruckners in seinen wesentlichen Zügen anschaulich dar. Anton Bruckner gilt nicht umsonst als der oberösterreichische Komponist schlechthin. Gerade deshalb ist es das Ziel der neuen musealen Präsentation zur Wiedereröffnung im Jahre 2014 auch interessierte Laien oder musikalische "Einsteiger" anzusprechen.

So sollen neben den Bruckner-Kennern auch die Besucher/innen angesprochen werden, die mit den Lebensstationen und mit dem Werk Bruckners naturgemäß nicht vertraut sind, sowie die zahlreichen Schüler/innen in Oberösterreich, die Anton Bruckner als fixen Bestandteil des Lehrplans kennen lernen sollten.

Am 4. Sept. 1824 wurde Anton Bruckner um 4.30 Uhr in der Wohnung des Schulmeisters als erstes Kind von Theresia und Anton Bruckner in Ansfelden geboren. Hier verbrachte er die ersten elf Lebensjahre seines schaffens- und ereignisreichen Lebens, um schon ab dem Jahre 1835 in Hörsching seine erste musikalische Ausbildung zu bekommen. Einzig im Jahre 1837 kehrte er kurz nach Ansfelden zurück, um den kranken Vater im Schulunterricht bis zu dessen Tod zu unterstützen. Die Authentizität des Geburtshauses bewog das Land Oberösterreich dem großen Komponisten Oberösterreichs an diesem Ort ein Museum zu widmen und so wurde es 2014 nach einem umfassenden Umbau wieder neu eröffnet.

Der Zylinder, die Weste, der Dirigentenstab, der Orgelspieltisch und auch das originale Clavichord Anton Bruckners bilden sicherlich Höhepunkte im Museum. Ein neu gebautes Modell, das Ansfelden um 1820 zeigt und so sehr anschaulich den dörflichen Charakter der Gemeinde wiedergibt, Musikinstrumente von Linzer Instrumentenbauern aus der Mitte des 19. Jahrhundert, Theaterzettel, Ortsansichten der verschiedenen Lebensstationen und Notenzettel vermitteln einen Eindruck von Anton Bruckners Leben und Wirken. Ein eigener Raum ist der Rezeption gewidmet.

Das Haus ist Teil des Gebäudekomplexes rund um den Pfarrhof Ansfelden und gehört zum Stift St. Florian, von dem es seit Anbeginn auch verwaltet wurde. Es war immer schon Wohnstätte des Mesners und Lehrers und Ort der Dorfschule. Die Familie Bruckner war seit 1777 mit dem Haus verbunden, arbeitete doch der Großvater wie auch der Vater von Anton Bruckner als Schullehrer hier. Das Gebäude wurde 1853/54 wesentlich erweitert und schon 1895 eine Gedenktafel für den großen Komponisten angebracht. 1967 gelangte das Gebäude in den Besitz des Landes Oberösterreich. 1972 konnte hier eine Gedenkstätte für Anton Bruckner eröffnet werden.

Über Audiobeispiele haben die BesucherInnen die Möglichkeit Musik zu hören. Diese stammt allerdings nicht nur von Bruckner selbst, sondern auch von seinen Zeitgenossen oder von jenen Komponisten, die ihn in seinem musikalischen Schaffen nachhaltig beeinflusst haben. Somit entsteht auch eine kleine akustische Musikgeschichte Oberösterreichs im 19. Jahrhundert. Verschiedene Interpretationen von Anton Bruckners Werken sind raumfüllend durch das ganze Haus zu hören und bringen das Museum zum „erklingen“.

Eintritt
Erwachsene: € 2,50
Audioguide steht kostenlos zur Verfügung.

Führungskarte: € 3,-
Gruppen ab 8 Personen: € 2,- pro Pers.
Kinder (6-15 Jahre): € 1,-

Gemeinsam mit der Anton- Bruckner Privatuniversität wurde ein Vermittlungskonzept für die jungen und junggebliebenen Besucher/innen entwickelt. Ein Kinder- Audioguide, ein Quiz, eine Entdeckertruhe und das „Orgelpfeiferl“ auf den Info- Tafeln begleiten die Besucher/innen auf einer Entdeckungsreise durch das Museum (siehe "Download" unten).

Ab dem Frühjahr 2016 gibt es mit dem Bruckner mobil auch die Möglichkeit eines workshops mit anschließendem Museumsbesuch.

Kontakt und Anmeldung: brucknermobil@aon.at

 

Downloads

Materialien Anton-Bruckner-Museum

"Orgel Pfeiferl" - Entdeckungsreise durch das Museum

Anfahrt

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weiterlesen …