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Biologiezentrum Linz

Wissen sammeln – Natur vermitteln

Gemäß seinem Motto „Wissen sammeln – Natur vermitteln“ widmet sich das Biologie­zentrum Linz dem Sammeln, Bewahren, Erforschen, Dokumentieren, Ausstellen und Vermitteln von Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt, über Gesteine und Mineralien.

Die größte aktuelle Herausforderung dazu ist die globale Biodiversitätskrise. Erforschung der Natur, um sie gezielt schützen zu können und Naturbewusstsein zu schaffen sind die logischen Reaktionen darauf. Nur naturkundliche Museen mit ihren authentischen Objekten machen Naturgeschichte wissenschaftlich objektiv nachvollziehbar. Mit seinem vielfältigen Programmangebot vermittelt das Biologiezentrum Linz in seinen Ausstellungen und Veranstaltungen, sowie dem Ökopark Naturerlebnis und Naturerfahrung. Als Kompetenz­zentrum für naturkundliche Fragen ist das Biologie­zentrum Linz Plattform und Treffpunkt für die interessierte Öffentlichkeit und fachbezogene Wissenschaftler/innen.

Im Biologiezentrum Linz werden pro Jahr ein bis zwei Sonderausstellungen zu naturwissen­schaftlichen Themen gezeigt, die ein „Fenster in die Wissenschaft“ darstellen. Alle zwei Jahre präsentiert das Biologiezentrum Linz eine große Sonderausstellung im Südtrakt des Schlossmuseums Linz.

Die naturkundlichen Sammlungen haben ihren Ursprung im Gründungsjahr des Oberösterreichischen Landesmuseums 1833.

In den Anfängen der Sammlungstätigkeiten stand eine "Arche Noah" im Zentrum des Interesses, das Sammlungsziel beruhte vor allem auf praktischen Aspekten und umfasste u.a. Schädlinge, Unkräuter und Abnormitäten aus der Natur.
Erst später wurde der wissenschaftliche Wert von Sammlungen, einschließlich ihrer Funddaten, erkannt.

Im 19. Jahrhundert sorgten ehrenamtliche Sammlungsbetreuer für den Ausbau und den Erhalt der Sammlungen, 1914 wurde mit der Einstellung eines ausgebildeten Naturwissenschaftlers (Dr. Theodor Kerschner) der Grundstein für eine professionelle Sammlungsführung gelegt.

Die Trennung in mehrere Abteilungen und die Abtrennung der Erdwissenschaften vollzog sich erst in späteren Jahren. Die folgende Aufteilung der biologischen Sammlungen in Wirbeltiere einerseits und Botanik/Evertebrata andererseits, war personell begründet.

Erst 1974 wurde der Sammlungskomplex Botanik/Evertebrata zweigeteilt, in weiterer Folge 1992 die Sammlung Evertebrata in Entomologie und Evertebrata varia getrennt.

1993 übersiedelten die biologischen Sammlungen von der Museumstraße in das Biologiezentrum in Linz, welches die wissenschaftlichen Einrichtungen der Abteilungen für Botanik, Zoologie der Wirbeltiere und wirbellosen Tiere beherbergt.

Eine weitere Außenstelle wie zum Beispiel das Bürogebäude Welser Straße 20, 4060 Leonding, beherbergt die geowissenschaftliche Sammlung. In der Dauerausstellung „Natur Oberösterreich“ sind ebenfalls Teile der naturwissenschaftlichen Sammlung des Landesmuseums zu finden.

Ob in den naturkundlichen Ausstellungen im Biologiezentrum oder in den Biotopen des Ökoparks, die Naturvermittler/innen wollen Zugänge zur Natur und Biologie schaffen und das selbstständige Erforschen der Besucherinnen und Besucher fördern. Die Ansprache und der Einsatz aller Sinne sind hier dabei besonders wichtig.

Kulturvermittlungs-Programme für unterschiedliche Zielgruppen

Information und Anmeldung

Di-Fr von 9-13 Uhr

RENATE TAUBNER
ANITA PERTLWIESER

T +43 (0)732 7720 521 01
bio.portier@landesmuseum.at

Das Biologiezentrum Linz beherbergt in seinen Räumen seit vielen Jahrzehnten eine Reihe naturkundlich spezialisierter Interessensgruppen, in Form von freiwilligen Mitarbeiter/innen, die am Ausbau der Sammlungen und an der Erforschung der regionalen und überregionalen naturkundlichen Fragestellungen mitwirken. Ihren Aktivitäten ist ein Gutteil der am Biologiezentrum Linz untergebrachten Sammlungen zu verdanken.

Arbeitsgemeinschaften Biologiezentrum Linz

 
 
 

Das Biologiezentrum Linz ist wie folgt barrierefrei ausgestattet:

  • Behindertengerechtes WC im Erdgeschoss
  • Der Ausstellungsbereich ist mit dem Rollstuhl nur beschränkt zugänglich - kein Lift vorhanden!

Downloads

Halbjahresprogramm Biologiezentrum Linz
Jänner bis Juni 2017

Kalender
Biologiezentrum Linz
Jänner bis Juni 2017


Naturschauspiel

"Naturschauspiel" ist ein Partnerschaftsprojekt der Abteilung Naturschutz, Oberösterreich Tourismus und dem OÖ. Landesmuseum/Biologiezentrum. Zwischen April und Mitte Dezember können flächendeckend in ganz Oberösterreich über 100 verschiedene Naturerlebnisse unter  www.naturschauspiel.at  gebucht werden.

 

 

Was ist los ... im Biologiezentrum Linz

Biologiezentrum Linz

Auf Pilzjagt im eigenen Garten

Vortrag
19:00 Uhr
Mo, 27. Mär 2017

VORTRAG
Mo, 27. 3. 2017, 19.00 Uhr
Kons. Heinz FORSTINGER, Ried im Innkreis

AUF PILZJAGD IM EIGENEN GARTEN

„Das Jagdergebnis“ hängt zuallererst vom Zustand des beobachteten Gartens ab.
Garten Typ I: Baumlos, mit geschorenem Rasen – Garten Typ II: holzgwächsereich, mit Naturwiese.

Der Vortragende zeigt das Ergebnis jahrzehntelanger Beobachtung im eigenen Garten. Eine Fläche von etwa 800 qm reicht für eine erkleckliche Artenzahl!

Foto:
Amanita rubescens
© H. Forstinger

Biologiezentrum Linz

ZOBODAT: Eine Einführung in die Online Eingabemasken der ZOBODAT

Vortrag
19:00 Uhr
Di, 28. Mär 2017

Das Informationsportal ZOBODAT.AT

Di, 28. 3. 2017, 19.00 Uhr (Allgemein),
Do, 30. 3. 2017, 19.00 Uhr (Ornithologen),
Mo, 10. 4. 2017, 17.00 Uhr (Mykologen),
Do, 20. 4. 2017, 18.30 Uhr (Botaniker),
Fr, 21. 4. 2017, 19.00 Uhr (Entomologen)

DI Michael MALICKY, Biologiezentrum

Eine Einführung in die Online-Eingabemasken der ZOBODAT (Zoologisch-Botanische Datenbank)

Nach der Fertigstellung des neuen Online Portals im Jahr 2014 wurde intensiv an einer Online-Eingabemöglichkeit für die digitale naturkundliche Sammlung ZOBODAT am Biologiezentrum gearbeitet. Im Rahmen des Vortrags werden die neuen ZOBODAT-Module anhand von verschiedenen praxisorientierte Beispiele von Datenaufnahmen demonstriert.

Biologiezentrum Linz

Allergene im Griff haben

Vortrag
18:00 Uhr
Mi, 29. Mär 2017

VORTRAG
Mi, 29. 3. 2017, 18.00 Uhr
Renate LEITNER, Micheldorf

ALLERGENE IM GRIFF HABEN

Heuschnupfen, Hausstaub-Allergie, Neurodermitis, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Sonnen-Allergie, Bienenstich, …
Wurden Sie damit schon mal konfrontiert? Was ist tatsächlich eine Allergie bzw. eine Intoleranz?
Wo liegen mögliche Ursachen oder Auslöser?
Was kann ich dazu beitragen, um dementsprechend rechtzeitig vorzubeugen?
Wie weit schaffen einfache Hausmittel, einheimische Kräuter & Pflanzenauszüge, Linderung oder Abhilfe?

Foto:
Birke © R. Leitner

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