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Biologiezentrum

Wissen sammeln – Natur vermitteln

Gemäß seinem Motto „Wissen sammeln – Natur vermitteln“ widmet sich das Biologie­zentrum dem Sammeln, Bewahren, Erforschen, Dokumentieren, Ausstellen und Vermitteln von Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt, über Gesteine und Mineralien.

Die größte aktuelle Herausforderung dazu ist die globale Biodiversitätskrise. Erforschung der Natur, um sie gezielt schützen zu können und Naturbewusstsein zu schaffen sind die logischen Reaktionen darauf. Nur naturkundliche Museen mit ihren authentischen Objekten machen Naturgeschichte wissenschaftlich objektiv nachvollziehbar. Mit seinem vielfältigen Programmangebot vermittelt das Biologiezentrum in seinen Ausstellungen und Veranstaltungen, sowie dem Ökopark Naturerlebnis und Naturerfahrung. Als Kompetenz­zentrum für naturkundliche Fragen ist das Biologie­zentrum Plattform und Treffpunkt für die interessierte Öffentlichkeit und fachbezogene Wissenschaftler/innen.

Im Biologiezentrum werden Sonderausstellungen zu naturwissen­schaftlichen Themen gezeigt, die ein „Fenster in die Wissenschaft“ darstellen. Jedes Jahr präsentiert das Biologiezentrum eine große Sonderausstellung.

Downloads

Atlas der Brutvögel Oberösterreichs 2013-2018 Subskription bis 26. März 2020

Halbjahresprogramm Biologiezentrum Jänner bis Juni 2020

 

Die naturkundlichen Sammlungen haben ihren Ursprung im Gründungsjahr des Oberösterreichischen Landesmuseums 1833.

In den Anfängen der Sammlungstätigkeiten stand eine "Arche Noah" im Zentrum des Interesses, das Sammlungsziel beruhte vor allem auf praktischen Aspekten und umfasste u.a. Schädlinge, Unkräuter und Abnormitäten aus der Natur.
Erst später wurde der wissenschaftliche Wert von Sammlungen, einschließlich ihrer Funddaten, erkannt.

Im 19. Jahrhundert sorgten ehrenamtliche Sammlungsbetreuer für den Ausbau und den Erhalt der Sammlungen, 1914 wurde mit der Einstellung eines ausgebildeten Naturwissenschaftlers (Dr. Theodor Kerschner) der Grundstein für eine professionelle Sammlungsführung gelegt.

Die Trennung in mehrere Abteilungen und die Abtrennung der Erdwissenschaften vollzog sich erst in späteren Jahren. Die folgende Aufteilung der biologischen Sammlungen in Wirbeltiere einerseits und Botanik/Evertebrata andererseits, war personell begründet.

Erst 1974 wurde der Sammlungskomplex Botanik/Evertebrata zweigeteilt, in weiterer Folge 1992 die Sammlung Evertebrata in Entomologie und Evertebrata varia getrennt.

1993 übersiedelten die biologischen Sammlungen von der Museumstraße in das Biologiezentrum in Linz, welches die wissenschaftlichen Einrichtungen der Abteilungen für Botanik, Zoologie der Wirbeltiere und wirbellosen Tiere beherbergt.

Eine weitere Außenstelle wie zum Beispiel das Bürogebäude Welser Straße 20, 4060 Leonding, beherbergt die geowissenschaftliche Sammlung. In der Dauerausstellung „Natur Oberösterreich“ sind ebenfalls Teile der naturwissenschaftlichen Sammlung des Landesmuseums zu finden.

Ob in den naturkundlichen Ausstellungen im Biologiezentrum oder in den Biotopen des Ökoparks, die Naturvermittler/innen wollen Zugänge zur Natur und Biologie schaffen und das selbstständige Erforschen der Besucherinnen und Besucher fördern. Die Ansprache und der Einsatz aller Sinne sind hier dabei besonders wichtig.

Kulturvermittlungs-Programme für unterschiedliche Zielgruppen

Information und Anmeldung

Di-Fr von 9-13 Uhr

RENATE TAUBNER
ANITA PERTLWIESER

T +43 (0)732 7720 521 01
bio.portier@landesmuseum.at

Das Biologiezentrum beherbergt in seinen Räumen seit vielen Jahrzehnten eine Reihe naturkundlich spezialisierter Interessensgruppen, in Form von freiwilligen Mitarbeiter/innen, die am Ausbau der Sammlungen und an der Erforschung der regionalen und überregionalen naturkundlichen Fragestellungen mitwirken. Ihren Aktivitäten ist ein Gutteil der am Biologiezentrum untergebrachten Sammlungen zu verdanken.

Arbeitsgemeinschaften Biologiezentrum Linz

 
 
 

Das Biologiezentrum ist wie folgt barrierefrei ausgestattet:

- behindertengerechtes WC im Erdgeschoss. (Der Ausstellungsbereich ist mit dem Rollstuhl nur beschränkt zugänglich!)

Das Museum legt großen Wert darauf, dass die Kulturvermittlungsangebote auf die Interessen, Bedürfnisse und das Vorwissen der Besucher/innen eingehen und das Publikum unabhängig von kulturellen, sozialen oder sonstigen Einschränkungen dort abholt, wo es steht.

Informationen & Anmeldung |
T + 43 (0)732/7720-52222 (Di-Fr von 9-13 Uhr) oder kulturvermittlung@landesmuseum.at


Naturschauspiel

NATURSCHAUSPIEL entführt Dich mit erfahrenen Guides zu rund 35 ausgewählten Naturschauplätzen in ganz Oberösterreich. Folge unseren 200 NATURSCHAUSPIELern in ihre Welt - und werde darin heimisch. Erlebe die Natur mit allen Sinnen und lerne die Naturbühnenbilder unseres Landes mit all ihren geologischen, tierischen und pflanzlichen Akteuren persönlich kennen.

NATURSCHAUSPIEL ist eine Initiative der Abteilung Naturschutz des Landes Oberösterreich in Zusammenarbeit mit dem Oberösterreich Tourismus und dem Oberösterreichischen Landesmuseum. Das Institut für Angewandte Umweltbildung (IFAU) Steyr ist für die Projektabwicklung verantwortlich.

Mehr unter: www.naturschauspiel.at


Projekte im Biologiezentrum

Das Biologiezentrum ist Partner des Forschungsprojekts „Funga (Pilze) des Böhmerwaldes“, einem länderübergreifenden Interreg-Projekt, in dem Partnerorganisationen aus Deutschland, Tschechien und Österreich die Pilzflora in diesem Naturraum untersuchen.
Die beteiligten Universitäten, Nationalparkverwaltungen und Museen sorgen zugleich für den notwendigen wissenschaftlichen Rahmen.

 

 

Was ist los ... im Biologiezentrum

Biologiezentrum

+++ABGESAGT+++ Das Bienenzentrum Oberösterreich

Vortrag
19:00 Uhr
Fr, 3. Apr 2020

VORTRAG
Fr, 3. 4. 2020, 19.00 Uhr
Lorenz Wido GUNcZy, BSc.

Das Bienenzentrum Oberösterreich

Seit Oktober 2017 vermittelt das Bienenzentrum OÖ als unabhängige Institution Informationen und Wissen zu den Themen Bienen und Biodiversität. Mit Beteiligten aus den Bereichen Bienen- und Landwirtschaft, Bildung, Natur- und Umweltschutz, sowie Wissenschaft, werden gemeinsame Projekte, Maßnahmen und Aktionen initiiert und umgesetzt. Das Bienenzentrum Oberösterreich ist an der Landwirtschaftskammer Oberösterreich angesiedelt und
wird vom Land Oberösterreich finanziert. In Zusammenarbeit mit dem Fachbeirat wird jährlich ein Arbeitsprogramm entwickelt und umgesetzt.
Vorrangiges Ziel des Bienenzentrums ist es, Bewusstsein für die drei Kernbereiche Bienen, Biodiversität und Bildung zu schaffen. Es gilt, die biologische Vielfalt zu fördern und als gesellschaftliches Anliegen zu verankern.
Über die bisherigen und zukünftigen Projekte dieser österreichweit einzigartigen Einrichtung wird berichtet.

Biologiezentrum

+++ ABGESAGT +++ Ein Hai beißt auf Granit –

von der Oberfläche zu den tiefen Strukturen zwischen Linz und Salzburg / Vortrag
19:00 Uhr
Di, 7. Apr 2020

VORTRAG
Di, 7. 4. 2020, 19.00 Uhr
Dr. Hans-Gert LINZER

Ein Hai beißt auf Granit – von der Oberfläche zu den tiefen Strukturen zwischen Linz und Salzburg

Seit 80 Jahren wird das nördliche Vorlandbecken der Alpen, das Molassebecken, von der RAG auf Kohlenwasserstoffe exploriert. Über 1000 Tiefbohrungen wurden bereits zwischen Salzburg und Linz abgeteuft und große Bereiche Oberösterreichs flächendeckend seismisch vermessen. Mit diesen seismischen Aufnahmen sehen wir tief in den oberen Teil der Erdkruste und können so geologische Strukturen in der Tiefe interpretieren, um Erdöl und Erdgas zu suchen, und um geeignete Schichten für die saisonale Einspeicherung von Erdgas in ausgeförderten Gaslagerstätten zu finden. Auch für die Entwicklung von regenerativer Energie aus der Erdwärme, für Heizung und auch Stromerzeugung, ist die Kenntnis des tiefen Untergrundes unabdingbar.
Der Vortrag ist eine Zeitreise durch die letzten 95 Millionen Jahre und die regionale Geologie des Alpenvorlands.

Biologiezentrum

+++ ABGESAGT +++ Treffpunkt Botanik

Arbeitsgemeinschaften
18:30 Uhr
Do, 9. Apr 2020

Treffpunkt Botanik

Zusätzlich zu den Exkursionen und Veranstaltungen der ARGE Botanik treffen sich botanisch Interessierte an Donnerstagen von 18.30 bis 21.00 Uhr (außerhalb dieser Zeiten nach Anmeldung) zu einem zwanglosen Erfahrungsaustausch oder zu Spezialthemen, die noch per E-Mail-Aussendung bekanntgegeben werden.

(Anmeldung zum E-Mail-Verteiler, unter Angabe von Vor- und Zuname, per E-Mail an Arge.Botanik@landesmuseum.at; Betreff: „Anmeldung ARGE Botanik“)

Mitgebrachte Pflanzen können anhand von Literatur und mit Hilfe der am Biologiezentrum vorhandenen Infrastruktur, wie Mikroskopen, Herbarien, etc., bestimmt werden.

Jung und Alt sind herzlich willkommen!
Die Teilnahme an allen Veranstaltungen der ARGE Botanik ist kostenlos!

Termine:
Donnerstag,
9. 4. 2020,
25. 6. 2020
jeweils um 18.30 Uhr

Anfahrt

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