toplink
biologiezentrum 022.jpg
Biologiezentrum - 2013.09.10 - Foto - Kurt Groh.jpg
Biologiezentrum-Teich-neu-1.jpg
bioz04.jpg

Biologiezentrum Linz

Wissen sammeln – Natur vermitteln

Gemäß seinem Motto „Wissen sammeln – Natur vermitteln“ widmet sich das Biologie­zentrum Linz dem Sammeln, Bewahren, Erforschen, Dokumentieren, Ausstellen und Vermitteln von Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt, über Gesteine und Mineralien.

Die größte aktuelle Herausforderung dazu ist die globale Biodiversitätskrise. Erforschung der Natur, um sie gezielt schützen zu können und Naturbewusstsein zu schaffen sind die logischen Reaktionen darauf. Nur naturkundliche Museen mit ihren authentischen Objekten machen Naturgeschichte wissenschaftlich objektiv nachvollziehbar. Mit seinem vielfältigen Programmangebot vermittelt das Biologiezentrum Linz in seinen Ausstellungen und Veranstaltungen, sowie dem Ökopark Naturerlebnis und Naturerfahrung. Als Kompetenz­zentrum für naturkundliche Fragen ist das Biologie­zentrum Linz Plattform und Treffpunkt für die interessierte Öffentlichkeit und fachbezogene Wissenschaftler/innen.

Im Biologiezentrum Linz werden pro Jahr ein bis zwei Sonderausstellungen zu naturwissen­schaftlichen Themen gezeigt, die ein „Fenster in die Wissenschaft“ darstellen. Alle zwei Jahre präsentiert das Biologiezentrum Linz eine große Sonderausstellung im Südtrakt des Schlossmuseums Linz.

Die naturkundlichen Sammlungen haben ihren Ursprung im Gründungsjahr des Oberösterreichischen Landesmuseums 1833.

In den Anfängen der Sammlungstätigkeiten stand eine "Arche Noah" im Zentrum des Interesses, das Sammlungsziel beruhte vor allem auf praktischen Aspekten und umfasste u.a. Schädlinge, Unkräuter und Abnormitäten aus der Natur.
Erst später wurde der wissenschaftliche Wert von Sammlungen, einschließlich ihrer Funddaten, erkannt.

Im 19. Jahrhundert sorgten ehrenamtliche Sammlungsbetreuer für den Ausbau und den Erhalt der Sammlungen, 1914 wurde mit der Einstellung eines ausgebildeten Naturwissenschaftlers (Dr. Theodor Kerschner) der Grundstein für eine professionelle Sammlungsführung gelegt.

Die Trennung in mehrere Abteilungen und die Abtrennung der Erdwissenschaften vollzog sich erst in späteren Jahren. Die folgende Aufteilung der biologischen Sammlungen in Wirbeltiere einerseits und Botanik/Evertebrata andererseits, war personell begründet.

Erst 1974 wurde der Sammlungskomplex Botanik/Evertebrata zweigeteilt, in weiterer Folge 1992 die Sammlung Evertebrata in Entomologie und Evertebrata varia getrennt.

1993 übersiedelten die biologischen Sammlungen von der Museumstraße in das Biologiezentrum in Linz, welches die wissenschaftlichen Einrichtungen der Abteilungen für Botanik, Zoologie der Wirbeltiere und wirbellosen Tiere beherbergt.

Eine weitere Außenstelle wie zum Beispiel das Bürogebäude Welser Straße 20, 4060 Leonding, beherbergt die geowissenschaftliche Sammlung. In der Dauerausstellung „Natur Oberösterreich“ sind ebenfalls Teile der naturwissenschaftlichen Sammlung des Landesmuseums zu finden.

Ob in den naturkundlichen Ausstellungen im Biologiezentrum oder in den Biotopen des Ökoparks, die Naturvermittler/innen wollen Zugänge zur Natur und Biologie schaffen und das selbstständige Erforschen der Besucherinnen und Besucher fördern. Die Ansprache und der Einsatz aller Sinne sind hier dabei besonders wichtig.

Kulturvermittlungs-Programme für unterschiedliche Zielgruppen

Information und Anmeldung

Di-Fr von 9-13 Uhr

RENATE TAUBNER
ANITA PERTLWIESER

T +43 (0)732 7720 521 01
bio.portier@landesmuseum.at

Das Biologiezentrum Linz beherbergt in seinen Räumen seit vielen Jahrzehnten eine Reihe naturkundlich spezialisierter Interessensgruppen, in Form von freiwilligen Mitarbeiter/innen, die am Ausbau der Sammlungen und an der Erforschung der regionalen und überregionalen naturkundlichen Fragestellungen mitwirken. Ihren Aktivitäten ist ein Gutteil der am Biologiezentrum Linz untergebrachten Sammlungen zu verdanken.

Arbeitsgemeinschaften Biologiezentrum Linz

 
 
 

Das Biologiezentrum Linz ist wie folgt barrierefrei ausgestattet:

  • Behindertengerechtes WC im Erdgeschoss
  • Der Ausstellungsbereich ist mit dem Rollstuhl nur beschränkt zugänglich - kein Lift vorhanden!

Downloads

Halbjahresprogramm Biologiezenrum
Jänner bis Juni 2018

Halbjahresprogramm
Biologiezentrum Linz
Juli bis Dezember 2017


Naturschauspiel

NATURSCHAUSPIEL entführt Dich mit erfahrenen Guides zu rund 35 ausgewählten Naturschauplätzen in ganz Oberösterreich. Folge unseren 200 NATURSCHAUSPIELern in ihre Welt - und werde darin heimisch. Erlebe die Natur mit allen Sinnen und lerne die Naturbühnenbilder unseres Landes mit all ihren geologischen, tierischen und pflanzlichen Akteuren persönlich kennen.

NATURSCHAUSPIEL ist eine Initiative der Abteilung Naturschutz des Landes Oberösterreich in Zusammenarbeit mit dem Oberösterreich Tourismus und dem Oberösterreichischen Landesmuseum. Das Institut für Angewandte Umweltbildung (IFAU) Steyr ist für die Projektabwicklung verantwortlich.

Mehr unter: www.naturschauspiel.at


Projekte im Biologiezentrum

Das Biologiezentrum ist Partner des Forschungsprojekts „Funga (Pilze) des Böhmerwaldes“, einem länderübergreifenden Interreg-Projekt, in dem Partnerorganisationen aus Deutschland, Tschechien und Österreich die Pilzflora in diesem Naturraum untersuchen.
Die beteiligten Universitäten, Nationalparkverwaltungen und Museen sorgen zugleich für den notwendigen wissenschaftlichen Rahmen.

 

 

Was ist los ... im Biologiezentrum Linz

Biologiezentrum Linz

Flechten - Farbe, Gift & Medizin

Natur-Werkstatt - ab 6 Jahre / Kinder / Familien, Workshop
14:30 Uhr
Fr, 27. Apr 2018

Naturwerkstatt „Flechten – Farbe, Gift & Medizin“

Und es zahlt sich aus, auf die Richtige zu warten, sagt der Pilz zu seiner Alge! Warum diese Liebesgeschichte am Beginn eines Märchens über Flechten steht, erfahren Naturbegeisterte in der aktuellen Ausstellung im Biologiezentrum. In der Natur-Werkstatt wird neu erworbenes Wissen praxisorientiert umgesetzt. Zum Mit-nach-Hause-Nehmen, versteht sich!

Termin | Freitag, der 27. April 2018 | 14.30 bis 16.30 Uhr
Für Kinder ab | 5 Jahren!

Information und Anmeldung Biologiezentrum | T + 43 (0) 732/7720 52100 (Mo-Fr von 8-12 Uhr) oder bio-portier@landesmuseum.at

Biologiezentrum Linz, Sonstige

AUF DER SUCHE NACH SELTENEN GROSSFLECHTEN. Flechtenexkursion am Vorderen Gosausee

Exkursion
10:00 Uhr
Sa, 28. Apr 2018

EXKURSION Sa, 28. 4. 2018, 10.00 Uhr
Dr. Mag. Gerhard NEUWIRTH, Tumeltsham/Ried im Innkreis

AUF DER SUCHE NACH SELTENEN GROSSFLECHTEN. Flechtenexkursion am Vorderen Gosausee

Der Vordere Gosausee im südlichen Oberösterreich entstand als Relikt des späteiszeitlichen Gosaugletschers vor etwa 16000 Jahren und wurde wegen seiner Lage  am Fuße des Gosaukammes  und dem imposanten Panoramablick zum Dachsteinmassiv bekannt. Wälder mit Fichten, Tannen, Buchen und  Bergahorn beherrschen die Vegetation, bieten aber auch Refugien für extrem sensible Flechtenarten. Vor allem die seltene Lungenflechte (Lobaria pulmonaria) ist hier noch zu finden, ebenso wie große Exemplare von Schüsselflechten und  die stark gefährdeten Bartflechten. Auch große Lager von Schildflechten, die Blaualgen enthalten, sowie die stark verzweigten und markanten Elchgeweihflechten leben auf den Bäumen rund um den See.

Erleben Sie diesen „Hotspot“ der Symbiosen zwischen Pilzen und Algen in Begleitung eines erfahrenen Flechtenspezialisten und lernen sie  zudem die geologischen Besonderheiten des Gebietes näher kennen.

Dauer der Exkursion:  4 – 5 Stunden.
Bitte festes Schuhwerk und eine Lupe mitbringen.

Treffpunkt: 10 Uhr Vorderer Gosausee, Gasthof Gosausee, Aussichtspunkt.

Die Teilnahme ist kostenlos!

Anmeldung erforderlich!  0732/7720/52100 od. E-Mail: bio.portier@ landesmuseum.at

Biologiezentrum Linz

Flechten - Farbe, Gift & Medizin

Führung
14:00 Uhr
So, 29. Apr 2018

Anfahrt

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weiterlesen …