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Schlossmuseum Freistadt

Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt

Das Mühlviertler Schlossmuseum bietet einen guten Überblick über Kultur und Geschichte der Stadt Freistadt und des Unteren Mühlviertels, die anhand von Originalobjekten, wie etwa Pechkrug, Steinkugeln oder Hakenbüchse veranschaulicht wird. Die Sammlung beherbergt auch Sachzeugen zur Rechts-, Handels- und Handwerksgeschichte. Die zoll- und finanzgeschichtliche Sammlung ist in einem eigenen Schaudepot untergebracht. Dadurch wird die Geschichte des Mühlviertels – lange Zeit Grenzregion – abgerundet und ergänzt.

Weitere Informationen zum Museum:

Das Gebäude wurde 1363 bis 1397 vom Habsburgerherzog Rudolf IV erbaut. Aus der Zeit nach 1400 stammt die Kapelle, der Bergfried aus dem Jahr 1397. Das Schloss war lange Zeit ein Verwaltungszentrum der Region. Von 1801 bis 1924 wurde das Schloss als Kaserne genutzt, seit 1924 haben verschiedene Ämter hier den Sitz. Seit 1926 ist auch das Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt – zunächst unter dem Namen „Heimathaus Freistadt“ – hier untergebracht. Der Ursprung der Sammlung des Museums lag im Stadtarchiv Freistadt. Als erster Ausstellungsraum wurde die Schlosskapelle adaptiert. Die Bestände des Museums und die Führung wurden Anfang der 1950er Jahre vom Oberösterreichischen Landesmuseum übernommen. So wurde eine Professionalisierung in der Museumsarbeit erreicht. Derzeit verwaltet das Museum etwa 26.000 Objekte, mehr als 7.900 sachbezogene Bücher und etwa 10.000 Bilddokumente.

Dem Museum ist die zoll- und finanzgeschichtliche Sammlung des Oberösterreichischen Landesmuseums angeschlossen.

Vom 50 Meter hohen Bergfried eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf die Stadt und deren Umgebung. Darin werden in musealen Räumen die Stadtgeschichte, die Volkskunde des Mühlviertels und das historische Handwerk präsentiert. In 35 Meter Höhe befinden sich der beeindruckende Umgang und die original eingerichtete Türmerstube. Dort war der Arbeitsplatz des Türmers. Er war der Wächter der Stadt und damit ein Teil des Sicherheitssystems der mittelalterlichen Stadt. Im Südtrakt des Schlosses werden in der Säulenhalle wechselnde Ausstellungen gezeigt.

Etwa fünf Sonderausstellungen pro Jahr, sachkundige Führungen, besondere kulturelle Veranstaltungen und museumspädagogische Aktivitäten für Kinder und Jugendliche werden angeboten. Gegen Voranmeldung ist eine Führung für Gruppen ab 8 Personen jederzeit möglich!

 

Eintritt

Erwachsene: € 6,-

Ermäßigter Eintritt: € 4,-

Kinder 6 - 15 Jahre: € 1,-

Familien: € 8,-

Sonderausstellung: € 3,-

Führung: € 15,-

 

Flyer

Standortflyer Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt

Was ist los... im Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt

Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt

+++ABGESAGT+++ Carl Kronberger - späte Rückkehr in die Vaterstadt

Eröffnung
19:00 Uhr
Fr, 3. Apr 2020

Carl Kronberger - späte Rückkehr in die Vaterstadt

Eröffnung: 3. April 2020, 19 Uhr im Gesindehaus
Ausstellungsdauer: 4. April bis - 30. August 2020

Kurator: Nicole Wegscheider, MA
Schon der Dichter Adalbert Stifter hat dem Freistädter Maler Carl Kronberger, der ab 1859 in München wirkte, eine "edle Pinselführung" attestiert. Das Freistädter Schlossmuseum zeigt nun erstmals Werke des "oberösterreichischen Spitzweg" in einer Sonderausstellung.
Durch das Entgegenkommen eines privaten Sammlers können nun noch nie gezeigte Arbeiten dieses berühmten Freistädter Malers dem interessierten Publikum präsentiert werden.

Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt

+++ ABGESAGT +++ Die Freistädter Büchsenschützen

Eröffnung
19:00 Uhr
Fr, 17. Apr 2020

„Die Freistädter Büchsenschützen“

Eröffnung: 17. April 2020, 19 Uhr im Gesindehaus
Ausstellungsdauer: 18. April bis 28. Juni 2020 

Kurator: Alois Preinfalk
Seit dem 1. Viertel des 16. Jahrhunderts bis heute, also rund 500 Jahre lang, wird in Freistadt nachweislich mit der Büchse bzw. dem Gewehr auf Scheiben geschossen. Mit zahlreichen Dokumenten aus dem Stadtarchiv Freistadt und vielen Gegenständen aus den Beständen des Schlossmuseums soll die kontinuierliche Entwicklung des Freistädter Schützenwesens anschaulich dargestellt werden. Exponate aus anderen Museen und Archiven sollen einerseits Lücken in der Freistädter Sammlung füllen, andererseits aber einen Vergleich mit anderen Gesellschaften ermöglichen.

Gleichzeitig wird das Heft Nr.19 der Freistädter Geschichtsblätter „Die Freistädter Büchsen-schützen“ präsentiert. Autor: Alois Preinfalk

Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt

Stationen einer märchenhaften Stadt

Eröffnung
19:00 Uhr
Fr, 24. Jul 2020

„Stationen einer märchenhaften Stadt“

Eröffnung: 24. Juli 2020, 19 Uhr im Gesindehaus
Ausstellungsdauer: 25. Juli 2020 bis 2. Februar 2021

Kurator: Kons. Emil Vierhauser
Die Ausstellung zeigt das Werden und Sein von Freistadt aus der 800-jährigen Geschichte in Lebkuchengebilden, Bildern, Fotomontagen und Texten. Hauptattraktionen sind die vom akadem. Maler Mag Herbert Wagner aus dem von Hans Lubinger hergestellten Spezial-Lebkuchenteig gestalteten Türme, Tore und Sehenswürdigkeiten der Stadt, die in der Ausstellung mit Fotos und Texten verbunden sind.

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