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Vom Römischen Kleinkastell zum Weinkeller

Die Römer errichteten in Oberranna in der Marktgemeinde Engelhartszell vor etwa 1700  Jahren unmittelbar über der Donau eine kleine, sehr  massive  Befestigungsanlage mit quadratischem Grundriss und an den Ecken angesetzten Rundtürmen. Dieser  „Quadriburgus“ war ein wichtiger Grenzposten am Donaulimes und zu  seiner Blütezeit vermutlich drei geschossig und etwa zehn Meter hoch.
Nachdem der Burgus noch zur Römerzeit einem Brand zum Opfer fiel, vergingen über 1000 Jahre, bis im Spätmittelalter ein neues Gebäude über dem Schuttkegel des Burgus errichtet  wurde.

Diese Aufbauten schützten die alten  Gemäuer, sodass wir heute das mit Abstand am besten erhaltene  römische Bauwerk Oberösterreichs vor uns haben. Durch die Errichtung eines beeindruckenden Schutzbaus konnte dieser archäologische Schatz für die Öffentlichkeit zugänglich  gemacht werden.
Im Inneren führt eine zum Teil  schwebende Steganlage in Stahl­-Holzkonstruktion die BesucherInnen über die römischen Ruinen.
Am höchsten Punkt eröffnet eine Glasfläche den wunderbaren Blick auf die Donau und macht die strategische Lage und die Funktion des Römerburgus nachvollziehbar.

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