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Stelzhamer-Gedenkstätte Pramet

In der Ortschaft Großpiesenham der Gemeinde Pramet steht das Geburtshaus des Dichters Franz Stelzhamer (* 29. Nov. 1802 Großpiesenham, † 14. Juli 1874 Henndorf bei Salzburg), dem Verfasser des Gedichtes "Hoamatgsang", das in einer Vertonung von Hans Schnopfhagen mit Beschluss des oberösterreichischen Landtages vom 28. Nov. 1952 zur Landeshymne erhoben wurde. Die Erinnerung an den bedeutendsten oberösterreichischen Mundartdichter wird in seinem Geburtshaus Großpiesenham Nr. 26, einem kleinen Anwesen in Holzblockbauweise, hochgehalten. Erhalten ist hier das so genannte "Muadastüberl" samt Mobilar.

Der Museumsraum „Muadastüberl“ in der Gedenkstätte ist von April bis Oktober kostenlos zu besichtigen.

Das im Besitz der Familie Stelzhamer befindliche Haus ging 1907 aus dem Eigentum von Michael Stelzhamer, einem Neffen des Dichters, an Dr. Hans Zötl als Obmann des Stelzhamerbundes über und wurde 1943 vom damaligen Reichsgau Oberdonau übernommen, in dessen Rechtsnachfolge heute das Land Oberösterreich Eigentümerin ist. Mit Wirkung vom 1. Jan. 1994 wurde das Haus in fachlicher Hinsicht als Expositur des Oberösterreichischen Landesmuseums geführt.

Das bäuerliche Anwesen ist in der für die Region charakteristischen Blockbauweise errichtet. Das sogenannte "Muadastüberl" im Erdgeschoß mit einem aus dem früheren 19. Jahrhundert stammenden Interieur blieb weitgehend unverändert erhalten und gibt den Zustand aus der Jugendzeit Stelzhamers wieder.

Besucher/innen lernen vor Ort die Einfachheit und Kargheit der kleinbäuerlichen Lebensumstände im Vormärz kennen. Darüber hinaus verweisen verschiedene Gegenstände auf die Biografie des Dichters.

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