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What's on?

March

Landesgalerie Linz
Wed, 27. Mar 2019

Bereits zum neunten Mal vergeben Energie AG und Landesgalerie Linz den Klemens Brosch-Preis. Dieser Preis ist mit 4.000 Euro dotiert und wird von einer Fachjury vergeben. Ziel ist es, die Zeichnung als wichtiges Medium der Gegenwartskunst in den Mittelpunkt zu stellen. Er richtet sich speziell an junge Künstler/innen und versteht sich als Förderung und Anerkennung von herausragenden gegenwartsbezogenen Leistungen im Bereich der Zeichnung.

Um den Klemens Brosch-Preis kann sich jede Person bis zum 35. Lebensjahr (Jahrgang 1984 oder jünger) bewerben, die entweder aus Oberösterreich stammt oder hier seit mindestens vier Jahren ihren ständigen Wohnsitz und Mittelpunkt ihres Lebensinteresses hat.

Bewerbungen werden bis zum 15. Juni 2019 in der Landesgalerie Linz mittels Formular entgegen genommen, weitere Informationen erhalten Sie bei Petra Eidinger unter der Telefonnummer +43 (0) 732/7720-52225 oder per E-Mail an p.eidinger@landesmuseum.at

Nähere Informationen:

Informationen zur Ausschreibung

Bewerbungsformular

May

Landesgalerie Linz

Young at Art - Zeig uns dein Talent! Edition 2019

Kreativwettbewerb
Wed, 1. May 2019

Wer macht mit?
Du bist zwischen 8 und 18 Jahre alt und sprühst vor Kreativität? Von Malerei über Fotografie bis zu Computer, Audio, Pinsel und Farbstiften sind dir keine Grenzen gesetzt!

Einreichungen bis 30. September 2019: Nur online auf www.youngatart.at.
Lade Fotos/Dateien deiner max. 5 Werke hoch.

Kontakt: Kulturvermittlung, Tel. 0732/7720 52222 (Di-Fr von 9-13 Uhr), kulturvermittlung@landesmuseum.at.

Die prämierten Einsendungen werden in einer eigenen Ausstellung präsentiert.
Auf die Gewinner warten tolle Preise!

INFOS: www.youngatart.at

Werbespot für "Young at Art - Zeig uns dein Talent! Edition 2019"

Biologiezentrum Linz
19:00 Uhr
Tue, 21. May 2019

VORTRAG Di, 21. 5. 2019, 19.00 Uhr
Dr. Björn BERNING, Linz

Fossils in action
Versteinertes Verhalten aus der Vergangenheit

Die meisten körperlich erhaltenen Fossilien bestehen lediglich aus den wenigen versteinerungsfähigen Resten der einstmals lebenden Organismen, und lassen nur bedingt Rückschlüsse auf deren Lebensweisen zu. Spurenfossilien wiederum zeugen von der Fortbewegung, Fraß- oder Bautätigkeit von Tieren, wobei wir normalerweise nicht wissen, wer genau diese Spuren hinterlassen hat, weil der Verursacher nicht an gleicher Stelle erhalten ist. Unter besonders günstigen Bedingungen (und mit viel Glück!) lassen sich jedoch außergewöhnlich gut erhaltene Fossilien finden, die uns direkt etwas über die Lebensweise, das Verhalten oder Interaktionen mit anderen Arten erzählen.
In diesem Vortrag sollen einige dieser fantastischen Schnappschüsse aus dem Leben längst ausgestorbener Tiere und Pflanzen vorgestellt werden

Biologiezentrum Linz

"Streck die Fühler aus!" - Schnecken in ihrer vollen Pracht

PädagogInnen, Information
16:00 Uhr
Thu, 23. May 2019

Informationsveranstaltung für Pädagog/innen „‘Streck die Fühler aus!‘ – Schnecken in ihrer vollen Pracht“

Sie kommen in allen Farben und Formen vor und es gibt eine Menge zu entdecken in der Welt dieser Weichtiere. Trotz allem sind Schnecken nicht gerade beliebt – vor allem die schleimigen und gefräßigen Gäste im Garten... Diese Ausstellung rückt das verborgene Leben von Schnecken sowie ihre kulturgeschichtliche Bedeutung als Farbstoff, Schmuckgegenstand oder schlichtweg als Sammlungsobjekt ins Rampenlicht.
Das Vermittlungsangebot zur Ausstellung setzt spielerische Akzente und bereitet Themen für alle Altersgruppen auf: Was fressen diese stillen Tiere eigentlich, warum produzieren sie Schleim und wie sieht ihr Liebesleben aus? Lustige, interessante und spannende Vermittlungsthemen – von der antiken Farbgewinnung aus Schnecken bis hin zu beeindruckenden und farbenfrohen Schneckenhäuschen. Mit Workshop!

Termin | Donnerstag, der 23. Mai 2019 | 16 Uhr
Treffpunkt | Portier Biologiezentrum Linz
Eintritt | Frei für Pädagog/innen
Ausstellungseröffnung | Donnerstag, der 16. Mai 2019 | 19 Uhr
Lehrveranstaltungsnummer | 27F9KMP005
Die Fortbildungsveranstaltung kann im Rahmen des Fortbildungskontingentes des Landes Oberösterreich angerechnet werden.
Bitte beachten | Anmeldung erbeten
Information und Anmeldung | T + 43 (0) 732/7720 52100 (Di-Fr von 8-12 Uhr) oder bio.portier@landesmuseum.at

Landesgalerie Linz
18:00 Uhr
Thu, 23. May 2019

„Museum Backstage. Einblicke in die Grafische Sammlung: Porträtfotografie“
mit Kuratorin Mag.a Jasmin Haselsteiner-Scharner und Kulturvermittlerin Mag.a Astrid Hofstetter

Einmal im Monat öffnet die Landesgalerie Linz die Grafische Sammlung für Besucher/innen: Klimakästen, säurefreie Materialien und Thermohydrographen sind nur einige Fachtermini, die einem beim Blick hinter Museumskulissen begegnen. Im Mai spricht Kuratorin Mag.a Jasmin Haselsteiner-Scharner mit Kulturvermittlerin Mag.a Astrid Hofstetter über Porträtfotografie. Neben historischen Exemplaren veranschaulichen Arbeiten von Trude Fleischmann, Arnulf Rainer, Bernhard Fuchs oder Teresa Präauer den Wandel dieses Themas.

Termin | Donnerstag, der 23. Mai 2019 | 18 Uhr
Eintritt und Vermittlungsangebot | frei
Maximale Teilnehmer/innenanzahl | 20 Personen
Informationen und Kontakt | T + 43 (0) 732/7720 52222 (Di-Fr von 9-13 Uhr) oder kulturvermittlung@landesmuseum.at

Gebäude Welser Straße
18:30 Uhr
Thu, 23. May 2019

Glasperlen für die Neue Welt

Do, 23. Mai 2019, 18.30
Vortrag in der Welser Straße 20

Mag. Dr. Kinga Tarscay (Museen der Stadt Wien),
Mag. Wolfgang Klimesch (Archeonova)


Das Grabungsprojekt „Glashütte Schwarzenberg“ kam auf Initiative des Heimatforschers Konsulent Franz Haudum zustande und konnte in Kooperation mit dem OÖ Landesmuseum und dem Bundesdenkmalamt durchgeführt werden. Eine Eingrenzung der Fundstelle wurde durch die vielen Lesefunde von Abfällen der Glasproduktion sowie die Ergebnisse einer archäologisch-geophysikalische Prospektion, welche im Mai 2013 von dem Marburger Unternehmen Posselt & Zickgraf durchgeführt worden ist, ermöglicht.
Vom 4. bis zum 8. September 2017 fanden schließlich die feldarchäologischen Untersuchungen statt. Der Ofen besitzt einen halbrunden Abschluss und konnte auf einer Länge von 3,80 m freigelegt werden. Das Mauerwerk besteht aus Granitbruchsteinen, die in Trockenmauertechnik gesetzt wurden. Der Ofen stand innerhalb einer Holzhütte, die auf der Franziszeischen Landesaufnahme von 1817 noch zu sehen ist. Etwa zehn Jahre später, bei der Erstellung des Franziszeischen Katasters, wurden auf dem Grundstück keine Gebäude mehr eingetragen.

Zum umfangreichen Fundmaterial gehören vor allem zahlreiche vielfältig geformte, gewickelte und gedrückte Perlen aus farbigem Glas sowie deren Fertigungsabfall. Auch fanden sich verschiedene Hohl- und Flachglasfragmente, wobei das Spektrum noch renaissancezeitliche Gläser in venezianischer Art, aber auch schon barockzeitliche Glasarten umfasst, welche ab dem 3. Viertel des 17. Jhs. aufkamen und v. a. um 1700 bzw. Anfang des 18. Jhs. geläufig waren. Zum Teil handelt es sich bei diesem Material vermutlich um zugeliefertes Altglas, es gibt aber auch eindeutige Hinweise auf eine Hohl- sowie Flachglasproduktion vor Ort. Zu den sonstigen hüttenspezifischen Funden zählen Fragmente diverser technischer Keramikformen wie Glasschmelzhafen und Kühlgefäße sowie Ofenbauziegel. Insgesamt spricht das Fundmaterial für einen Betrieb der Glashütte zumindest ab dem 3. Viertel des 17. Jhs. bis zum Anfang des 18. Jhs.
Die historische Zuordnung dieser Hütte ist dennoch unklar, da zeitgleich (von 1638 bis 1716) direkt im Ort Schwarzenberg die gut dokumentierte Glashütte Sonnenschlag in Betrieb war, für die ebenfalls eine Perlenproduktion belegt ist.
Die Glashütten von Schwarzenberg gehören aufgrund des Produktionsspektrums zur Gruppe der sogenannten „Patterlhütten“, deren typische Erzeugnisse Schmuckperlen und Rosenkranzperlen („Patterln“) waren und die neben dem Mühlviertel in den verschiedenen – auch angrenzenden – Teilen des Böhmerwaldes, im Oberpfälzer Wald, im Bayrischen Wald, im Gratzener Gebirge sowie auf der Böhmisch-Mährischen Anhöhe bestanden haben. Die in dieser Region hergestellten barockzeitlichen Perlen waren offenbar vorwiegend für den Export nach Übersee bestimmt, denn während sie im lokalen Siedlungsfundmaterial bislang eher fehlen, wurden schon zahlreiche Exemplare auf allen Kontinenten (abgesehen von Australien und der Antarktis) gefunden, besonders häufig jedoch in Nordamerika, wo sie vorwiegend in Siedlungen aus der Zeit zwischen 1670 und 1780 auftreten.

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