Es werden zwei große Themenstränge behandelt: die technikgeschichtliche Sammlung (Astronomie, Museum Physicum und Studiensammlung) und die oberösterreichische Wirtschafts-, Industrie- und Technikgeschichte.

Diese Ausstellung spricht nicht nur Männer, Väter und Söhne, sondern auch Frauen, Mütter und Töchter an!

Die technikgeschichtliche Sammlung

Die Themeninsel "Astronomie" berichtet über die Leistungen zur Erforschung der Planetenbewegung in Oberösterreich und durch Oberösterreicher. Das Museum Physicum beherbergt die Königin der Sammlung: die große Scheibenelektrisiermaschine von 1794.

Diese physikalische Objektsammlung stammt aus dem ehemaligen Jesuitenlyzeum in Linz und umfasst Lehrmittel vom 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert. Verschiedene Experimente, die die Funktion der historischen Originale erklären, laden zum Ausprobieren ein.

Von der Ordnung der Dinge erzählt die Studiensammlung. Abwechslungsreich werden Objekte in vier Kategorien geordnet: nach Material, nach Schlagwort (A-Z), nach Herkunft und nach Farben. Dieses Ordnungsprinzip verspricht Abwechslung und Entdeckungsfreude, beherbergt Kurioses, aber auch sehr Seltenes.

Die oberösterreichische Industrie-, Wirtschafts- und Technikgeschichte

In fünf Themeninseln werden Spannungsbögen von der Vergangenheit bis zur Gegenwart gezogen. Landwirtschaft und Luftfahrtechnik, Textilhandwerk und Computertechnologie, Kleineisengewerbe und Verkehrsgeschichte, Salz- und Kohlebergbau und erneuerbare Energien, aber auch die Kontinuitätsgeschichte des Handelsstandortes Oberösterreich bilden die inhaltlichen Säulen der Ausstellung. Als besondere Highlights sind die "Bröselmaschine" (eine Art "mechanischer Computer" für Webmuster), die Erzeugungsstadien des Steyr Mannlicher Gewehres M 1895 und ein Steyr Baby Typ 55 zu nennen.

Für intensivere Rundgänge bieten Audio- und Videostationen, historische Bildläufe, Proben unterschiedlicher Produktmaterialien und Karteikarten mit Firmenbiographien Abwechslung. Auch für ein interessantes Vermittlungsprogramm ist gesorgt. Um über die Ausstellung hinaus Interesse für die oberösterreichische Industriekultur zu wecken, liegt eine "Wanderkarte" zur freien Entnahme auf.

Fünf Folder, ebenfalls kostenlos erhältlich, bieten die Möglichkeit verschiedene Umweltprobleme historisch zu fassen und liefern Tipps, wie man bestimmten Problemen unserer Zeit entgegenwirken kann.

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