13. Juni bis 25. Nov. 2012

Eröffnung: Di, 12. Juni 2012, 18.00 Uhr

Projektpartner in ganz Oberösterreich: 13. Juni bis 30. Sept. 2012

Aufgrund einer Initiative der Oberösterreichischen Landesmuseen laden Oberösterreichs Orden mit Unterstützung des Landes Oberösterreich ab 13. Juni 2012 zu einer umfangreichen Schau, die sowohl im Schlossmuseum Linz als auch in den Stiften, Klöstern und Orden des Landes präsentiert wird: Anhand assoziativer Objekte und Videoportraits in den Treffpunkt-Vitrinen an über 40 Standorten in ganz Oberösterreich werden Fragen nach der Entscheidung, ins Kloster zu gehen und den Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung beantwortet. Das Projekt ist daher nicht nur als kulturhistorischer Blick zurück gedacht, sondern auch als eine lebendige Bestandsaufnahme. Neben den jeweiligen Ordensheiligen und Ordensgründern werden auch die Klöster (darunter auch die aufgelassenen) und ihre besonderen Arbeitsschwerpunkte ins Blickfeld gerückt. In der Hauptausstellung in Linz wie auch in den „Klöster-Außenstellen“ werden neben den spirituellen Aufgaben auch ökonomische Aspekte beleuchtet und anhand von Objekten aus der Lebens- und Arbeitswelt anschaulich thematisiert.

Der Bogen spannt sich vom ältesten bestehenden Kloster des Landes, dem 777 gegründeten Benediktinerstift Kremsmünster, bis hin zu der erst 1990 im südindischen Mangalore gegründeten Kongregation der Helpers of Mount Rosary (HMR), die seit 1990 durch Ordensschwestern ebenfalls in der Diözese Linz vertreten ist.

Die Ordensleute sind landesweit im religiösen Auftrag unterwegs – ob nun in den Stiftspfarren, in der Erziehung und Ausbildung, in der Kranken- und Altenpflege, in der Mission sowie in handwerklichen Metiers. Zudem folgen viele diesem Auftrag aber auch in der Klausur durch das Gebetsapostolat. Mit den Diakonissen wird die Klosteridee auch im ökumenischen Zusammenhang vorgestellt.