In zwei Räumen wird die Römerzeit in allen Facetten präsentiert.

Der erste Raum zeigt den militärischen Aspekt des Lebens an der Grenze, das Soldatenleben und Funde aus den römischen Limesorten, also Waffen, Soldatengrabsteine, Münzen und schriftliche Zeugnisse.

Im anschließenden Raum sehen wir typische Errungenschaften, die mit den Römern nach Oberösterreich kamen, z.B. Ziegelbau und Wandmalerei, ferner das Alltagsleben in dieser Zeit, die Religion, Zeugnisse des frühen Christentums und das Ausklingen dieser Kultur im 5.Jh. zur Zeit des Hl. Severin.

In zeitlicher Abfolge werden in den beiden Räumen auch die wichtigsten Funde zur oberösterreichischen Alt- und Jungsteinzeit, sowie Bronze- und Eisenzeit gezeigt. Grab- und Siedlungsfunde veranschaulichen das tägliche Leben sowie den Umgang mit dem Tod.

Im Tiefkeller ist ein Raum dem besonderen Fundort Hallstatt (Gräberfeld und ältestes Salzbergwerk der Welt) gewidmet. Nach der Römerzeit bilden die bedeutenden Funde aus frühmittelalterlichen Gräberfeldern den Abschluss der archäologischen Dauerausstellung.