Der Kimono gilt innerhalb und außerhalb Japans als Symbol japanischer Tradition. Über Jahrhunderte blieb der Kimonoschnitt unverändert, nur die Gestaltung der Stoffoberfläche variiert. Aus japanischer Sicht stellt jeder Kimono ein Kunstwerk dar.
Zu einer Zeit, als das Leben eines Kindes manchmal kurz war, übertrugen Familien und vor allem Mütter alle Liebe und Sorgfalt für ihre Kinder auf die Kleidung. Die auf Kimonos gemalten, gestickten oder gefärbten Muster sind reich an Bedeutungen: Sie stehen für den Wunsch nach Gesundheit, für Gebete um Stärke, Anmut, Intelligenz, Wohlstand oder Schönheit.
Wie auch in der Vergangenheit kleiden Eltern ihre Kinder heutzutage zu festlichen Gelegenheiten, wie etwa beim ersten Besuch des Säuglings im Schrein, in zeremonielle Kimonos aus Seide. Aus dem alltäglichen Leben ist der Kimono als Kleidung für Kinder heutzutage jedoch fast völlig verschwunden. Das macht erhalten gebliebene Kinderkimonos umso kostbarer.
Die Sonderausstellung zeigt rund 130 Objekte aus der japanischen Privatsammlung Kazuko Nakano: Kinderkimonos aus der Edo-Zeit (1603 – 1867) bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts, Accessoires, wie Taschen, Gürtel und Regenschirme, sowie Illustrationen, die Kinder in Kimonos zeigen.


"Beten mit Wort und Bild"
Gebetbücher und religiose Darstellungen aus dem Bestand der Bibliothek ud der Graphischen Sammlung.

Ausstellungsort: Schlossmuseum Linz

Ausstellungsdauer: 7. Dezember 2011 bis 9. April 2012

Eröffnung: 6. Dezember 2011, 18 Uhr 

Pressekonferenz: 6. Dezmber 2011, 10 Uhr

Kontakt - Presse: Sandra Biebl
0732-774482-68, s.biebl@landesmuseum.at

Kontakt - Ausstellung:
Mag. Dagmar Ulm, 0732-774419-21, d.ulm@landesmuseum.at

Pressetext:
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Presseinformation: "Beten mit Wort und Bild"

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