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Prunk – Morion des General Artillerie-Inspektors Freiherr Hanns Albrecht von Sprinzenstein (1545 - 1598).<br>Der phantastisch geschwungene Umriss des Helms leitet sich von italienischen Vorbildern ab. Die Gold- und Schwarzätzung stellt Jupiter mit Ganymed bzw. Mars dar. Der Helm wurde in Frankreich gearbeitet und kam als Geschenk des Grafen Sprinzenstein in die Waffensammlung.

Historische Waffen

Die Sammlung beinhaltet Objekte vom 9. bis zum 21. Jahrhundert. Sie umfasst alle geläufigen Waffengattungen, die zur Repräsentation, zur sportlichen Ertüchtigung, zur Jagd, aber auch zu kriegerischen Zwecken verwendet wurden. Zahlreiche Burgen, Schlösser und Stifte Oberösterreichs gelten als Herkunftsorte der unterschiedlichen Objekte in der Waffensammlung des Oberösterreichischen Landesmuseums.

Der umfangreiche Grundbestand an historischen Waffen wurde im 19. Jahrhundert zusammengetragen. Zahlreiche Burgen, Schlösser und Stifte Oberösterreichs gelten als Herkunftsorte der unterschiedlichen Objekte. Die Sammlung enthält jedoch nicht nur einheimische Waffen. Sie enthält auch zahlreiche Importstücke und ausländische Produkte, wie zum Beispiel aus Nürnberg, Innsbruck, Wien, Passau und Solingen, München und Suhl. Exotische Objekte stammen unter anderem aus Konstantinopel und Südostasien.
Die Objekte europäischer Waffenschmiedekunst kamen vor allem durch die Schenkung Emanuel Ludolf, Botschafter in Rom und österreichischer Diplomat in Konstantinopel, in Paris und im Haag, in das Oberösterreichische Landesmuseum.

Die Sammlung Historischer Waffen umfasst derzeit ca. 4.400 Objekte. Diese datieren in die Zeit vom beginnenden 9. bis zum 21. Jahrhundert. In ihr vertreten sind Schutzwaffen, Pferderüstzeug, Stangenwaffen und Schlagwaffen, Blank-, Hieb- und Stichwaffen, aber auch feuerlose Schusswaffen und Feuerwaffen. Manche Stücke sind auch prominent: Sie stammen aus dem Besitz hoher türkischer Würdenträger ebenso wie aus kaiserlichen Beständen.

Die Dauerausstellung mit den bedeutendsten Objekten der Sammlung befindet sich im Linzer Schlossmuseum. Im Schloss Ebelsberg werden Waffen des 19. und 20. Jahrhunderts gezeigt.

Wehrkundliche Sammlung Schloss Ebelsberg

Kontakt: Mag. Schwenger
T +43 (0)732 30 76 32
schloss.ebelsberg@utanet.at

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