Die Oberösterreichischen Landesmuseen verfügen über umfangreiche Sammlungen aus folgenden wissenschaftlichen Bereichen (die Untertitel geben Aufschluss über den Sitz der Sammlungsleiter):

Die wissenschaftlichen Sammlungen des Oberösterreichischen Landesmuseums fanden ihren Ursprung im Gründungsjahr des Museums im Jahre 1833. 

Während vorerst praktische Aspekte wie Schädlinge, Unkräuter oder Abnormitäten das Sammlungsziel darstellten und darüber hinaus eine Arche Noah im Zentrum des Interesses stand, wurde erst später der wissenschaftliche Wert von Sammlungen einschließlich Ihrer Funddaten erkannt.

Waren es im 19. Jahrhundert ehrenamtliche Sammlungsbetreuer, die für den Ausbau und den Erhalt der Sammlungen sorgten, wurde 1914 mit der Einstellung eines ausgebildeten Naturwissenschaftlers der Grundstein für eine professionelle Sammlungsführung gelegt.

Die Trennung in mehrere Abteilungen und die Abtrennung der Erdwissenschaften vollzog sich erst in späteren Jahren, die spätere Aufteilung der biologischen Sammlungen in Wirbeltiere einerseits und Botanik/Evertebrata andererseits war personell und nicht fachlich begründet.

Erst 1974 wurde der Sammlungskomplex Botanik/Evertebrata zweigeteilt, in weiterer Folge 1992 die Sammlung Evertebrata in Entomologie und Evertebrata varia getrennt.

Besonderheiten unserer Sammlungen

  • Unsere Wildbienensammlung ist die eine der bedeutendsten weltweit.
  • Unsere Einzellersammlung umfasst die weltweit umfangreichste   Typensammlung an Wimpertierchen.
  • Unser ältestes Herbarium stammt aus dem Jahre 1599.
  • Unsere Greifvogelsammlung beinhaltet einen Großteil der Arten, die auf der Erde vorkommen.
  • Unsere biogeographische Datenbank ZOBODAT ist mit derzeit 3,4 Millionen Angaben eine der größten Datenbanken dieser Art weltweit.